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Stadtmitte Prominente machen Lust aufs Lesen

Vorlesetag in Rostock: Auch Schüler beteiligten sich an bundesweiter Aktion

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Senator Steffen Bockhahn liest aus „Hobalala: Auf der Suche nach Joao Gilberto“ vor. FOTO: ANDRÉ WORNOWSKI

Stadtmitte. Für einige Stunden die Arbeit ruhen lassen und anderen etwas vorlesen: Das haben gestern zum 13. bundesweiten Vorlesetag auch viele Rostocker getan. Allein am Innerstädtischen Gymnasium (ISG) beteiligten sich acht Gastvorleser an der Aktion. Prominentester Besucher: Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). „Es ist wichtig, Kindern zu zeigen, wie schön es ist, vorgelesen zu bekommen. Auch weil wir heute Texte nur noch kurz konsumieren und nicht mehr bewusst länger zuhören“, sagte Bockhahn. Ebenso sei das Vorlesen gut für die Sprachentwicklung – auch für Jugendliche.

Bockhahn las gestern in einer zwölften Klasse aus „Hobalala: Auf der Suche nach Joao Gilberto“ vor. Für den Roman hatte sich der deutsche Journalist und Buchautor Marc Fischer (1970-2011) für fünf Wochen nach Brasilien begeben, um Musiker Joao Gilberto und das Herz des Bossa Nova zu finden. Bockhahn, der den Autor persönlich kannte, spielte gestern zwischendurch auch Musiksequenzen von Gilberto ein. Darunter „Girl from Ipanema“. „Das Lied kannte ich schon, aber ich wusste nicht, von wem es ist“, sagte Schüler Johann Kloth. Ihm gefiel die Lesung mit dem Senator. „Er hat das gut gemacht und ein interessantes Buch mitgebracht. Das tragische Ende ist zwar nicht so meins, aber vielleicht werde ich das Buch mal im Urlaub lesen. Es ist ja auch nicht so dick“, so der 18-Jährige.

Doch auch die Schüler des ISG waren gestern Gäste und lasen selbst an Grundschulen, Kindergärten und in Seniorenheimen. Bundesweit beteiligten sich mehr als 130 000 Vorleser an der Aktion, darunter viele Prominente. In Rostock zum Beispiel auch der Bundestagsabgeordnete Harald Terpe (Grüne), der in der „Frieda 23“ aus dem Kinderbuch „Bestimmt wird alles gut“ von Kirsten Boie vorlas.

Der Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung „Die Zeit“, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. aw

OZ

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