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Psychiater aus Europa trafen sich an der Warnow

Gehlsdorf Psychiater aus Europa trafen sich an der Warnow

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Einige der Besucher aus Europa, die derzeit in Rostock weilen, auf dem Gelände des Gehlsdorfer Zentrums für Nervenheilkunde.

Quelle: Foto: Privat

Gehlsdorf. Im Rahmen eines internationalen Austauschs besuchten 15 Gäste aus Belgien, Griechenland, Island, Luxemburg, Rumänien und Spanien in der letzten Woche die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Rostock.

Das Projekt „TuTo“ wurde im Rahmen des Europäischen Austauschprogramms „Erasmus+“ ins Leben gerufen. Junge in der Psychiatrie Tätige sollen dabei ihren Blick für die Erfahrungen ihrer Berufskollegen in anderen Ländern öffnen, Ideen aufnehmen und ihre Qualifikationen ausbauen. Nebenbei erhöht sich die Attraktivität des Berufsfelds Psychiatrie.

„Die jungen Menschen sind an ihrer eigenen beruflichen Entwicklung aktiv beteiligt“, sagt der Belgier Jocelyn Deloyer, der das Projekt koordiniert. Über die dreijährige Projektlaufzeit erhöhte sich die Zahl der Teilnehmer – darunter Krankenpfleger, Therapeuten, Sozialarbeiter und Forscher – ständig. 2015 begaben sich noch 27 Interessierte auf berufliche Erkundungstour durch Europa, für 2017 liegt die Zahl der Wissbegierigen schon bei 50.

30 Trainingsorte in zehn europäischen Ländern erwarten sie. Rostock als einzige beteiligte deutsche Klinik und Luxemburger Kollegen begleiten das Projekt wissenschaftlich. In der Hansestadt erwartete die jungen Leute ein buntes Programm. Sie kamen mit Kollegen zusammen, diskutierten und besuchten mehrere klinische Einrichtungen. Prof. Dr. Johannes Thome, Rostocker Psychiatrie-Chef, und seine Mitarbeiter haben beim Austausch mit Kollegen schon einige Unterschiede ausgemacht. „Fixierung etwa wird in Deutschland häufiger angewandt, in Ländern wie Großbritannien hingegen kommen eher sogenannte Time-out-Räume zum Einsatz, in denen sich die Patienten beruhigen können.“

OZ

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