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RSAG startet Service-Offensive mit Maskottchen „Tasti“

Kröpeliner-Tor-Vorstadt RSAG startet Service-Offensive mit Maskottchen „Tasti“

Blaues Männchen soll Rostocker über Angebote informieren, wie das Halten auf Wunsch und die Fledermaus-Busse

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Michael Reitz macht als RSAG-Maskottchen „Tasti“ auf den blauen Knopf aufmerksam, der die Türen länger offen bleiben lässt.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Ein blaues Männchen springt durch Rostock: Mit ihrem neuen Maskottchen „Tasti“ will die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) ihren Gästen das Fahren in Bahnen und Bussen angenehmer machen. „Unsere letzte Kundenbefragung im Herbst hat gezeigt, dass unsere Fahrgäste sehr zufrieden sind“, sagt RSAG- Vorstand Jan Bleis. Das Ergebnis sei deutlich besser gewesen als vor drei Jahren. Doch die Befragung habe auch gezeigt, dass viele Kunden zu wenig über die Serviceleistungen der RSAG wüssten – und diese daher nicht in Anspruch nähmen. „Das kennen wir auch von Hinweisen aus den Kundenzentren“, sagt Bleis. Eine Informationskampagne in den nächsten drei Monaten soll aufklären.

Beispiel „blauer Taster“: Dieser hilft Fahrgästen, die beim Ein- und Aussteigen mehr Zeit brauchen, weil sie zum Beispiel Rollstuhl fahren, einen Kinderwagen haben oder mit viel Gepäck unterwegs sind. Durch das Drücken der blauen Taste verhindern Fahrgäste, dass die Türen automatisch schließen. „Das ist auch eine Hilfe für unsere Fahrer“, sagt Abteilungsleiter Steffen Schmidtke. Eine Straßenbahn sei mehr als 30 Meter lang – da sei es schwer, immer den Überblick zu bewahren. Nach dem Drücken der blauen Taste schließen die Türen aber erst, wenn sich der Fahrer vom sicheren Ausstieg des Fahrgastes überzeugt habe.

Maskottchen „Tasti“ soll mit seinem Outfit nun auf diese Funktion und auch auf weitere Serviceangebote aufmerksam machen. „Er wird an verschiedenen Plätzen auftauchen, Informationsflyer verteilen und mit den Rostockern ins Gespräch kommen“, sagt Vorstand Bleis. Süßigkeiten habe „Tasti“ ebenfalls dabei.

Was viele Rostocker nicht wissen: Ab 20 Uhr ist es in den Bussen der RSAG möglich, auch zwischen den Haltestellen auszusteigen – wenn die Verkehrslage es zulasse, so Bleis. Wichtig sei dabei, den Fahrer rechtzeitig zu informieren.

Für Frühaufsteher oder Nachtschwärmer gebe es die sogenannten Fledermaus-Bus-Linien. „Viele denken ja, dass die letzte Straßenbahn um eins fährt und dann ist Schluss“, sagt Bleis. Die Fledermäuse seien jedoch im Halb- oder Ganz-Stunden-Takt quer durch ganz Rostock unterwegs.

Wichtig sei auch die Sicherheit, so der RSAG-Vorstand: „In allen Straßenbahnen gibt es Videokameras.“ Schon oft habe die Polizei auf das Bildmaterial zurückgegriffen, um Straftaten aufzuklären. Zudem verhinderten die Videokameras Vandalismus. Sollte es Schwierigkeiten in Bussen oder Bahnen geben, sei der Fahrer erster Ansprechpartner für Kunden. „Er ist mit der Leitstelle und dadurch mit der Polizei verbunden“, sagt Bleis. Wenn etwas passiere, seien Busse und Bahnen die sichersten Orte.

aw

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