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RSAG verbietet E-Scooter in Straßenbahnen

Rostock RSAG verbietet E-Scooter in Straßenbahnen

Weil sie leicht umkippen könnten, transportiert die RSAG ab dem 15. Februar keine Fahrgäste mit E-Scootern mehr. Sie reagiert damit auf Versuche der Dekra.

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Die RSAG verbannt E-Scooter aus ihren Bussen und Bahnen. Der Grund: Zu gefährlich für Benutzer und andere Fahrgäste.

Quelle: Jens Wagner

Rostock. Die Rostocker Straßenbahn AG verbietet E-Scooter in ihren Bussen und Bahnen. Der Grund: Sie seien zu gefährlich für Fahrgäste. Ab 15. Februar gilt die neue Regelung in den Linien der RSAG, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

Es sei das Ergebnis technischer, juristischer Gutachten, Gerichtsurteile und Vorkommnisse in anderen deutschen Verkehrsunternehmen, heißt es bereits in einem Schreiben der RSAG an ein Rostocker Sanitätshaus, das der Redaktion vorliegt. Das Sanitätshaus leitete die Information an seine Kunden weiter. „Es hat sich erwiesen, dass alle gegenwärtig im Einsatz befindlichen E-Scooter nicht zur Mitnahme in anderen Fahrzeugen, insbesondere öffentlichen Verkehrsmitteln, geeignet sind“, schreibt die RSAG. Erst gestern, drei Wochen später, ging das Unternehmen dann an die Öffentlichkeit. „Wir halten das Verbot für unangemessen“, sagt Petra Kröger, Behindertenbeauftragte der Hansestadt, die as Verbot scharf kritisiert. „Die Zeit ist viel zu kurz, als dass sich Betroffene etwas anderes überlegen könnten.“

Laut RSAG, Verband deutscher Verkehrsunternehmen und Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen besteht neben dem Umkippen auch die Gefahr, dass die Scooter rutschen. Zwar sei Nässe kein großes Problem, Dreck und Sand hingegen schon. Bei Rutschen und Kippen bestehe nicht allein für den Benutzer, sondern auch für unbeteiligte Fahrgäste „ein hohes Risiko schwerster Verletzungen“, heißt es in dem Schreiben der RSAG. Für elektrische Rollstühle gilt das Verbot nicht.

Philip Schülermann

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