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Rad-Dieb richtet sich mit Beute eine eigene Werkstatt ein

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Rad-Dieb richtet sich mit Beute eine eigene Werkstatt ein

Mann hortet Dutzende Felgen, Bremsen und andere Radteile in seiner Wohnung

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Reiche Beute: Mit diversen gestohlenen Felgen und Bremsen hat ein 40-Jähriger seine Wohnung zur Radwerkstatt umfunktioniert.

Quelle: Polizei

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Dieser Dieb hat offenbar mehr als nur ein Rad ab: Ein 40-Jähriger aus der Kröpeliner-Tor-Vorstadt hat gleich eine ganze Kollektion an Felgen und anderen Radteilen erbeutet. Abgenommen er die unter anderem seinen Nachbarn. Hochwertige Rahmen, Bremsen – alles, was ihm unter die Finger kam, schleppte er in seine Wohnung. Und weil er reichlich Beute gemacht hat, wurde aus seinen zwei Zimmern im Mehrfamilienhaus mal eben eine komplette Werkstatt mit gut bestücktem Lager. Dumm nur, dass der kriminelle Schrauber von manchem Stück so angetan war, dass er es prompt ans eigene Rad montierte. Aufgemotzt hat er sein Gefährt nämlich auch mit den Bremsen einer Nachbarin. Als die Frau gestern im Keller das Fahrrad des 40-Jährigen sieht, wird sie stutzig. Waren die auffälligen Bremsen nicht kürzlich noch Bestandteil des Rades, das ihr gerade gestohlen worden war?

Die Frau alarmiert die Polizei. Als die Beamten beim mutmaßlichen Bremsendieb klingeln und durch den Türspalt linsen, entdecken sie schon diverse Fahrradteile. Das ganze Ausmaß zeigt sich erst, als der Mann die Polizei in seine Wohnung lässt: Acht Fahrradrahmen – davon fünf als gestohlen gemeldet – 22 Felgen und etliche weitere, teils kostspielige Stücke liegen fein säuberlich sortiert in der Wohnung. Doch seine gehorteten Schätze ist der Mann jetzt wieder los: Die Polizei hat das Diebesgut beschlagnahmt und die Ermittlungen gegen den 40-Jährigen aufgenommen.

Landesweit sinkt die Zahl der Diebstähle seit Jahren, in Rostock bleibt sie jedoch konstant hoch. 1398 gestohlene Fahrräder hat die Polizei in der Hansestadt allein im Jahr 2015 registriert – acht Prozent mehr als im Jahr 2011. Gleichzeitig fassen die Beamten aber auch mehr Täter. Lag die Aufklärungsquote im Jahr 2011 bei 9,8 Prozent, ist sie inzwischen immerhin auf 14,4 Prozent gestiegen.

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