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Radweg in der Hamburger Straße bis Juli fertig

Reutershagen Radweg in der Hamburger Straße bis Juli fertig

760 Meter lange Strecke wird breiter und bekommt neuen Belag / Bügel trennen Radler und Straßenbahnen

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Radweg in der Hamburger Straße: Die Stahlbügel zur Straßenbahntrasse stehen schon, demnächst kommt neuer Asphalt.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Reutershagen. In der Hamburger Straße können Radfahrer demnächst auch ohne teure Stoßdämpfertechnik unbeschwerter in Richtung stadtauswärts radeln: Der Radweg entlang der Straßenbahngleise wird auf dem Abschnitt zwischen Schwarzem Weg und Graf-Schwerin-Straße auf 764 Meter Länge saniert und ausgebaut.

Die marode Piste musste dringend erneuert werden. Das meint nicht nur Bauleiter Lutz Martens vom städtischen Amt für Verkehrsanlagen. Baumwurzeln hatten an vielen Stellen die Asphaltdecke angehoben, viele Radfahrer wichen daher lieber auf die gegenüberliegende Straßenseite aus. Die Sanierung hatte bereits im vergangenen Jahr begonnen – im August wurde das erste neue Teilstück vom Holbeinplatz bis zur Tschaikowskistraße freigegeben.

Die Arbeiten für das dreimal so lange Fortsetzungsstück sollten bereits im Herbst beginnen. Am 30. Juni soll der zweite Abschnitt fertig werden, kündigt die Stadt an. „Bis Mitte Mai legen wir neuen Asphalt“, sagt Bauleiter Martens. Ein 75 Meter langer Abschnitt wird allerdings gepflastert. Der fällt etwas schmaler aus als die übrige Strecke, die auf zwei Meter verbreitert wird. Die Hecken, die bislang Straßenbahnen und Radler voneinander trennten, sind bereits verschwunden. Stattdessen stehen hier nun Stahlbügel. Diese Variante gilt als sicherer.

Ebenfalls umgebaut werden die beiden Straßenbahnhaltestellen an der Strecke, Reutershagen und Kunsthalle, die nachher barrierefrei auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden können. 420000 Euro kostet der zweite Abschnitt des neuen Radwegs, beim ersten waren es 140000 Euro. Insgesamt gibt es rund 200 Kilometer Radweg in Rostock.

Die Güstrower Firma Geltmeier und Söhne führt die Bauarbeiten aus. Damit es zwischen Arbeitern und Straßenbahnen nicht zu heiklen Situationen kommt, fährt die Bahn langsamer. An den Streckenabschnitten, an denen gerade gebaut wird, gilt Tempo 10. „Einfluss auf den Fahrplan hat das nicht“, sagt RSAG-Sprecherin Beate Langner.

gkw

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