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Ragna Schirmer eröffnet Konzertsaison

Sanitz Ragna Schirmer eröffnet Konzertsaison

Pianistin zum sechsten Mal zu Gast beim Verein „Stunde der Musik – Freundeskreis Friedrich von Flotow“

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Ragna Schirmer aus Halle/Saale begeisterte  das Sanitzer Publikum mit ihrem einfühlsamen Spiel.

Quelle: Foto: Jürgen Falkenberg

Sanitz. Zweimal gab es beim kammermusikalischen Saisonauftakt in Sanitz für Darbietungen am Flügel Beifall. Eine Tradition wird fortgeführt: Junge Musikschüler erhalten vor etablierten Künstlern die Gelegenheit, ihr Können vor großem Publikum zu beweisen. Am Sonnabend war es Minas Tovmasyan (11) aus Rostock, der im vierten Jahr bei Karl-Christian Engel am Konservatorium Rostock Klavier spielen lernt und ein Stück von Aram Chatschaturjan erklingen ließ.

Die nächsten Termine

21. Oktober: Konzert mit dem Gitarrenduo Katona Twins 25. November: Konzert mit Peter Bruns (Cello) und Anngret Kuttner (Klavier)

Ragna Schirmer, Pianistin von internationalem Ruf, war bereits zum sechsten Mal bei der „Stunde der Musik“ zu Gast. Etwa 150 Musikfreunde – mehr fast des Konzertsaal nicht – wollten die Pianistin erleben. Der Abend wurde ein Erlebnis. „Mein Programm ist eine eigene Zusammenstellung für kleine Säle wie dem Sanitzer. Ich habe es bisher nur fünf Mal gespielt“, sagte die Künstlerin.

Ausgesucht hatte Ragna Schirmer die „Vallée d’ Obermann“ von Franz Liszt. Vom Ständchen „Leise flehen meine Lieder“, so auch der Programmtitel, bis zum Erlkönig „Wer reitet so spät“ von Franz Schubert und Franz Liszt bearbeitet, folgten gemeinsame Liedbegleitungen. Ruhig und leise , einst als Salonkonzert konzipiert, erklang die Sonate G-Dur von Franz Schubert.

Ragna Schirmers Interpretation der Werke geschah mit großer Einfühlsamkeit und Ausdrucksstärke. Ihr Spiel mit seiner nuancierten Ausdeutung der Sätze vom „Molto moderato“ bis zum „Allegretto“ sorgte für stürmischen Beifall des Publikums. „Ein solch’ geschlossenes Werk verträgt keine Zugabe“, dankte Ragna Schirmer.

Jürgen Falkenberg

OZ

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