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Ran an die Töpfe und Pfannen!

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Ran an die Töpfe und Pfannen!

Am 21. Oktober startet die siebte Ausgabe des KTV-Dinners / Neue Kontakte beim Drei-Gänge-Menü

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Aus Tischnachbarn sind beim KTV-Dinner Freunde geworden.Antonia Hübner (25) Psychologin aus Rostock

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Weil es gemeinsam einfach besser schmeckt: Am 21. Oktober heißt es bei der siebten Ausgabe des KTV-Dinners wieder, zu kochen und neue Leute aus der Nachbarschaft kennenzulernen. „Die ersten Anmeldungen sind bereits eingetroffen“, freut sich Niklas Witt, der gemeinsam mit Marcel Lüth und Anne Pflug das Event auf die Beine stellt. „Unser Ziel ist es die Teilnehmerzahl von 100 Personen zu knacken.“

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Am 21. Oktober startet die siebte Ausgabe des KTV-Dinners / Neue Kontakte beim Drei-Gänge-Menü

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Bei dem KTV-Dinner handelt es sich um ein sogenanntes Running Dinner (zu Deutsch: „Laufendes“ Essen). Das bedeutet, dass ein Drei-Gänge-Menü gekocht wird, bei dem jeweils die Vor-, Haupt- und Nachspeise in einer Wohnung von einem anderen Team in der KTV zubereitet wird. Zu zweit geht es immer an die Kochtöpfe und Pfannen. Hat man keinen Kochpartner, sind auch Einzelanmeldungen möglich, um mit einer weiteren Einzelperson ein Team zu bilden. Los geht es 17.30 Uhr mit der Vorspeise.

„Jeder kann kochen, was er will“, betont Marcel Lüth. „Ob ambitionierte Gerichte oder aufgebackene Tiefkühlpizzen – an sich ist das vollkommen egal. Hauptsache die Stimmung ist gut.“ Vorgaben gebe es in dem Sinne nicht, nur auf angegebene Unverträglichkeiten, Allergien oder Sonderwünsche sollte Rücksicht genommen werden.

Zwei andere zufällig ausgewählte Duos kommen dann zum Essen. Eineinhalb bis zwei Stunden verbringt man gemeinsam in der Wohnung, isst und erzählt. Für die anderen beiden Gänge ist man dann selbst bei anderen Teams zu Gast. Mindestens zwölf neue Leute lernt man so an einem Abend kennen. „Wir versuchen, die Gruppierungen so zu organisieren, dass man maximal 20 Minuten Fußweg von der einen zur nächsten Wohnung benötigt“, sagt Witt. Zur Abschlussveranstaltung im Café Käthe kommen dann alle Teams um 22 Uhr zusammen.

Gesprächsthemen gebe es eigentlich immer genug, weiß der 30-Jährige. Seien es Rezepte, Fragen zur Wohnung oder zum Leben der bis dahin fremden Gastgeber. Seit 2013 wird die Veranstaltung in dem beliebten Rostocker Viertel organisiert. Seitdem findet das KTV-Dinner zwei Mal im Jahr statt. Bei der letzten Auflage im Juni haben 48 Zweierteams teilgenommen. „Von 20 bis 60 Jahren ist da alles vertreten. Es sind nicht nur Studenten, sondern auch Berufstätige, die mitmachen“, beschreibt der Hostelbetreiber die Teilnehmer. Viele halten der Veranstaltung auch schon seit Jahren die Treue.

Mit dabei war auch Antonia Hübner. Die 25-Jährige hat gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin eine der Hauptspeisen zubereitet. „Wir haben eine vegetarische Sauerkrautlasagne mit einem ZiegenkäseRote-Beete-Quinoa-Salat gemacht“, sagt die Psychologin. „Aber auch die Gerichte der anderen Teams waren mega lecker. Das war ein orientalischer Möhren-Mohn-Salat als Vorspeise und zum Dessert ein Erdbeertiramisu.“

Antonia Hübner hat bereits zum fünften Mal an einem Running Dinner teilgenommen. „Essen bringt Menschen aller Altersstufen und Berufe zusammen. Ich habe so also die Gelegenheit, Personen zu treffen, die ich sonst nie kennengelernt hätte“, beschreibt die Rostockerin. „Und aus einigen Tischnachbarn sind auch Freunde geworden, mit denen ich mich noch immer treffe.“

Ob mit dem Essen, dem Trinken, der Gastfreundschaft oder der eigenen Wohnung: Die ehrenamtlichen Organisatoren Witt und Lüth sind sich sicher, dass jeder Teilnehmer mit mindestens einer dieser Sachen punkten kann. „Aber niemand wird bewertet und es gibt auch keinen Sieger. Jeder soll nur einen schönen Abend verbringen, an dem man sich in der Küche ausprobieren kann“, resümiert Witt.

Mit dem Wunsch, neue Kontakte zu knüpfen, ist auch Juliane Hartmann beim sechsten KTV-Dinner angetreten. „Ich habe mich auf einen schönen Abend gefreut und wurde nicht enttäuscht“, sagt die 28-Jährige, die zum ersten Mal an einem Running Dinner teilgenommen hat. „Alle Teilnehmer waren aufgeschlossen, Gespräche sind leicht entstanden und ich habe Rezepte mitgenommen, die ich selbst noch einmal nachkochen möchte.“ Sie hat als Vorspeise eine Süßkartoffelsuppe mit Paprika und Käse zubereitet. Auch am 21. Oktober ist sie wieder mit dabei. „Denn durch das Dinner, fühle ich mich der KTV noch mehr zugehörig.“

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12 neue Leute lernt man mindestens beim KTV-Dinner kennen, da jeder Gang in einer anderen Wohnung mit neuen Tischnachbarn stattfindet. Jedes Team muss nur einen Gang – also Vor-, Haupt- oder Nachspeise – kochen.

Am 21. Oktober wird die Vorspeise dann um 17.30 Uhr serviert. 19 Uhr kommt die Hauptspeise und 21.30 Uhr schließlich die Nachspeise auf den Tisch.

Ausklang der Veranstaltung ist ab 22 Uhr im Café Käthe im Barnstorfer Weg.

Zweierteams können sich bereits anmelden. Noch bis 15. Oktober läuft die Frist. Auch Einzelpersonen können sich registrieren. Pro Person ist eine Startgebühr von 5 Euro fällig. Wer bestimmte Zutaten nicht mag, Unverträglichkeiten sowie Allergien hat oder Vegetarier beziehungsweise Veganer ist, kann dies angeben.

Anmeldung: www.ktv-verein.de

Ann-Christin Schneider

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