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Rangelei im Migrationsamt

Stadtmitte Rangelei im Migrationsamt

Wachdienst ruft Polizei zur Hilfe / Andrang kann kaum abgearbeitet werden

Stadtmitte. Die Polizei musste am Dienstagvormittag mit einem Großaufgebot auf den Neuen Markt eilen. Grund war, dass eine große Zahl von Ausländern, darunter auch Flüchtlinge, gleichzeitig in das Migrationsamt wollte. Polizei und Stadt bestätigten den Zwischenfall.

 

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Die Polizei musste gestern für Ordnung im Migrationsamt am Neuen Markt sorgen.

Quelle: Stefan Tretropp

Ulrich Kunze, Pressesprecher der Hansestadt, sprach von rund 100 Personen. Wie es hieß, sei es an der Nummern-Ausgabe am Eingang zu dem Gebäude neben dem Rathaus, in dem sich auch das Ortsamt befindet, zu Drängeleien und Rangeleien gekommen. Der Wachdienst war nach Angaben der Stadt mit der Situation überfordert und hilflos und rief die Polizei zur Hilfe. Die Beamten rückten kurz darauf mit gleich zwölf Streifenwagen an, Polizisten mussten in der zunächst undurchsichtigen Situation die Sicherheit wiederherstellen. Polizeisprecherin Dörte Lembke betonte, dass es jedoch zu keinen Straftaten oder Anzeigen gekommen sei. Die Polizei sei im Rahmen der Gefahrenabwehr zum Einsatz gekommen.

Die Hansestadt Rostock will aus diesem Vorfall jetzt Konsequenzen ziehen. So soll zum einen der Sicherheitsdienst verstärkt und zum anderen eine zusätzliche Tür am Eingang errichtet werden. „Der Andrang im Migrationsamt ist größer als das, was wir abarbeiten können“, beschreibt Ulrich Kunze die aktuellen Probleme. Bisher verfüge das Amt über zehn Mitarbeiter, zwei kämen in Kürze dazu. Bis zu fünf weitere Mitarbeiter sollen das Team ebenfalls noch verstärken. Geprüft werde von der Stadt außerdem, ob sich die Räume am Neuen Markt überhaupt dauerhaft als Migrationsamt eignen, erklärt Ulrich Kunze.

str

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