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Rekord: 1091 Läufer bei Benefizlauf

Barnstorfer Wald Rekord: 1091 Läufer bei Benefizlauf

Fünfter City-Sport-Abendlauf im Barnstorfer Wald / Erlös wird für Hospizarbeit gespendet

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Die Freunde Claudio Schreiber, Philip Harder und Martin Bockholt nahmen zum ersten Mal an dem Benefizlauf teil. Fotos (3): Pauline Rabe

Barnstorfer Wald. Ein Startschuss von Moderatorin Andrea Sparmann und 1091 Sportler laufen los. Der City-Sport-Abendlauf fand gestern bereits zum fünften Mal statt. Doch so viele Teilnehmer, wie in diesem Jahr, waren noch nie dabei.

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Fünfter City-Sport-Abendlauf im Barnstorfer Wald / Erlös wird für Hospizarbeit gespendet

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„Es berührt mich sehr, wie viele Menschen gekommen sind“, sagt Birger Birkholz, Stellvertretender Verwaltungsdirektor im Klinikum Südstadt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Team um Erwin und Peter Gohlke von City- Sport Rostock. Seit Wochen bereiteten sie sich mit dem Sportclub Laage auf den Termin vor. Der Erlös des Benefizlaufes kommt der Arbeit des stationären Hospizes und des ambulanten Hospizdienstes am Klinikum zugute.

„Wir brauchen jede Unterstützung, da wir nicht voll finanziert sind“, erklärt Birkholz, der auch der Leiter des Hospizes in Rostock ist. Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht der schwerkranke und sterbende Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen. „Das stationäre Hospiz im Südstadtklinikum gibt es bereits seit 1998.“ Vor drei Jahren kam der ambulante Hospizdienst hinzu. Birkholz ist dankbar, dass das Interesse jährlich wachse. „Es ist schön zu sehen, dass unter den Laufbegeisterten alles dabei ist.“ So starteten unter anderen Familien, Mitglieder einiger Rostocker Firmen und Vereine.

Auch Landes-Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) ließ es sich nicht nehmen, eine Runde des 2,5 Kilometer langen Rundkurses im Barnstorfer Wald zu laufen. „Die Teilnehmer-Resonanz ist Wahnsinn und die Arbeit im Hospiz ist so wichtig“, kommentiert die Schirmherrin der Veranstaltung. Es sei schön zu sehen, wie durch so einen Lauf das Bewusstsein der Menschen für dieses Thema gestärkt werde.

„Außerdem macht Laufen Freude. Die Strecke hier ist super“, sagt die Sozialministerin. Im nächsten Jahr wollen Andrea Sparmann und Birger Birkholz ebenfalls ihre Schuhe schnüren und das erste Mal selbst mitlaufen.

Für die Rostocker Martin Bockholt und seine Freunde Claudio Schreiber und Philip Harder war es ebenfalls die erste Teilnahme am Benefizlauf. Sie strebten eine Distanz von zehn Kilometern an. „Wir gehen fast täglich in unserer Freizeit joggen“, erzählt Bockholt. Deshalb war das vorher gesetzte Ziel auch machbar für die drei Sportler. Jeder Läufer könne sich die Länge seiner Strecke selber aussuchen. Neben Spaß hat der 26-Jährige hat noch eine weitere Motivation: „Mir gefällt, dass wir gleichzeitig etwas für den guten Zweck machen.“

Der Gedanke gefiel auch Uta Storrer. Die 46-Jährige verkaufte Eis bei der Benefizveranstaltung. „Pro Portion spende ich einen Euro“, erzählt die Besitzerin des Café Liebreiz. Lange hat Uta Storrer im Südstadtklinikum gearbeitet. „Ich bin deswegen sehr mit dem Haus verbunden.“ So sei es schnell klar gewesen, zum Erlös beizutragen und die Hospizarbeit zu unterstützen.

Unterstützung wächst

10 Euro betrug das Startgeld. Dafür erhielten alle Läufer ein Funktions-Shirt und die Organisatoren sorgten für eine Verpflegung.

2,5 Kilometer lang ist eine Runde im Barnstorfer Wald. Die Läufer konnten ihre Distanz wählen.

790 Anmeldungen gab es vorher. 1091 traten letztendlich an. Darunter Familien, Vereinsmitglieder und laufbegeisterte Mitarbeiter Rostocker Firmen. Im vergangenen Jahr wurden 800 Sportler gezählt.

Pauline Rabe

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