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Rentnerglück mit Bingo und Hunden

SANITZ Rentnerglück mit Bingo und Hunden

15 Jahre: Die Bewohner des ersten Betreuten Wohnens des DRK-Kreisverbands Bad Doberan feierten gestern Jubiläum

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Pflegedienstleiterin Bianca Raabe (r.) mit dem Ehepaar Helga und Wolfgang Hameister, die nach dem eigenen Einzug im Betreuten Wohnen 2014 gleich Freunde animiert haben, auch hinzuziehen. Fotos (3): Claudia Tupeit

Sanitz. Schon kurz nach dem eigenen Einzug hat das Ehepaar Hameister für neue weitere Bewohner gesorgt. „Wir haben einfach Freunde und ehemalige Nachbarn neugierig gemacht, weil es uns hier so gut gefällt“, sagt Helga Hameister. Da muss Bianca Raabe grinsen. Sie ist seit 2012 Pflegedienstleiterin des Betreuten Wohnens des DRK in Sanitz. Und so was hört sie zur 15-Jahr-Feier natürlich nur zu gern von ihren Schützlingen.

Gestern Mittag haben sich die Bewohner um die Mittagstafel draußen im Hof versammelt, um das kleine Jubiläum zu feiern. Stößchen hier, schnacken da und dann mitschunkeln und trällern: Die vier- bis fünfjährigen Knirpse der DRK-Kita „Schlumpfenland“ haben einige Ständchen in petto. Besonders gut kommt natürlich der Gassenhauer an die Oma an, die im Hühnerstall Motorrad fährt. Das kennen einfach alle.

Bei der Grundsteinlegung im November 2000 ist die Anlage die erste dieser Art gewesen, die vom Kreisverband Bad Doberan in Auftrag gegeben wurde. „Wir mussten damals große Kredite aufnehmen, und wir haben uns bei der Gestaltung ein bisschen was vom Betreuten Wohnen in Güstrow abgeguckt“, erzählt die damalige Vorsitzende des Kreisverbands, Karin Brümmer, grinsend. Heute bewirtschaftet der Kreisverband acht solcher Häuser.

An dem in Sanitz schätzen die Bewohner vor allem die offene und weitläufige Gestaltung. „Wir haben alle unseren eigenen Wohnungseingang“, erzählt Eva-Maria Karbowski, die bereits seit 2004 dort lebt.

„Die Wohnung ist schön groß, was aber auch damit zusammenhängt, dass ich noch mit meinem Mann eingezogen bin.“ Wer zu zweit kommt, kriegt meistens ein Zimmer mehr. Nun sei ihr Ehemann aber im Pflegeheim. Allein ist sie dennoch nie. „Sofern ich Gesellschaft will, gehe ich einfach vor die Tür zu den wunderschönen Laubengängen.“ Auf einer der Bänke dort sei immer jemand zum Plaudern anzutreffen. Bei Karbowski stets an der Leine dabei: ihr Spitz „Blacky“. „Haustiere sind bei uns erlaubt, insgesamt haben wir drei Hunde hier“, sagt Bianca Raabe.

Am Abend sitzt für gewöhnlich auch selten jemand nur vor dem Fernseher und lässt sich berieseln. Es gibt Bingoabende, über die sich zum Beispiel Gerda Dubberke stets freut. Und „Mensch ärgere dich nicht“ wird laut Karbowski oft gespielt. „Da ärgern sich meist die Männer“, weiß Raabe.

Präsident und Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands haben gestern zudem die Bewohner Karl-Heinz Pfau und Günther Haffner mit Präsentkörben geehrt, weil sie beim Gestalten und Sauberhalten der Außenanlage so fleißig sind.

Claudia Tupeit

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