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Riesenbild hängt jetzt in der Societät Maritim

Stadtmitte Riesenbild hängt jetzt in der Societät Maritim

Tochter der Künstlerin Mechthild Hempel übergab „Entwicklung der Nautik im Altertum“ / Werk entstand Ende der 60er Jahre

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Jochen Pfeiffer (l.) übernimmt die „Entwicklung der Nautik“ von Claudia Lange im Beisein von Professor em. Bernfried Lichtnau.

Quelle: Jürgen Falkenberg

Stadtmitte. Im ehemaligen Schifffahrtsmuseum in der August-Bebel-Straße zeigt die Societät Rostock maritim neuerdings einen wahren Schatz. Am Dienstag erfolgte die feierliche Übergabe eines monumentalen Gemäldes mit dem Titel „Entwicklung der Nautik im Altertum“ der Greifswalder Künstlerin Mechthild Hempel. „Wir freuen uns, dass wir dieses Bild als Geschenk bekommen haben. Es passt ausgezeichnet in die Konzeption unseres Hauses“, sagt Jochen Pfeiffer, Vorsitzender der Societät.

Die Künstlerin Mechthild Hempel, geboren 1925 bei Stettin und am 10. August 2012 in Greifswald gestorben, hatte nach ihren Studien in Berlin von der Malerei über die Grafik, von Applikationen bis zur baugebundenen Kunst ein breites Feld des Schaffens. In den 60er Jahren entstanden um 1968/69 gleich vier großformatige Werke, die die Thematik Schiffe und Meer behandeln. Dazu gehört auch die „Entwicklung der Nautik“, Öl auf Holz, im Format sieben mal zwei Meter. Das Bild zeigt die markanten Entwicklungsschritte vom Einbaum bis zu den Schiffen des Mittelalters.

„Alle vier Bilder wurden nach der Wende, wie viele andere Werke, aus den Betrieben und öffentlichen Gebäuden entfernt und bei mir eingelagert“, berichtet Claudia Lange (63). Die Tochter der Künstlerin Mechthild Hempel kam in Begleitung des Kunsthistorikers Professor em. Bernfried Lichtnau (72) zur feierlichen Übergabe nach Rostock. Sie erzählt: „Mit der Erstellung des Werkverzeichnisses meiner Mutter ist erst jetzt der wirkliche Umfang ihres Schaffens erkennbar.“

So ist die Greifswalderin jetzt bemüht, mit Ausstellungen und Leihgaben das Werk ihrer Mutter öffentlicher zu machen. Dem Bild „Entwicklung der Nautik“ einen neuen Raum zu geben scheiterte in Greifswald. „Die Greifswalder und Stralsunder Museen wollten oder konnten nicht“, sagt Claudia Lange. „Das Bild sollte aber im Norden bleiben“, war ihr Wunsch.

Jochen Pfeiffers gute Verbindungen zur Greifswalder Kulturszene waren der Ausgangspunkt für den Kontakt zu Claudia Lange. In der Folge gab sie das Bild in gute Hände, denn bei der Societät Rostock maritim kann es neben dem größten farbigen maritimen Holzschnitt der Welt, Störtebekers „Bunter Kuh“, von der Öffentlichkeit betrachtet werden. „Es wäre schön, wenn wir auch noch die drei anderen Bilder der Reihe nach Rostock bekommen könnten“, sagt Joachim Pfeiffer.

Jürgen Falkenberg

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