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„Rock die Borke“ mit jungen Bands

Gelbensande „Rock die Borke“ mit jungen Bands

Gelbensande legt neues Musikfestival auf / Am 24. Juni wird der Sportplatz zur großen Bühne

Gelbensande. „Wir sind in der Rostocker Heide, und da treiben die Borkenkäfer ja vor allem in Fichtenbeständen ihr Unwesen“, sucht Rolf Reuter schmunzelnd nach einer Erklärung für den ungewöhnlichen Namen des neuen Musikfestivals. „Rock die Borke“ ist der Titel des großen Musikevents am 24. Juni auf dem Sportplatz der Heide-Gemeinde. Ausgedacht hat sich den Namen Felix Erbach, ein junger Musiker aus Gelbensande, in Anspielung auf den Forstschädling, „den wir an diesem Tag lautstark verscheuchen wollen“.

Mit Rock, Pop, Soul und Jazz stellen sich junge Bands ab 13 Uhr auf zwei Bühnen vor. Noch bis 1. April können sich Musiker bewerben unter kunst.kiste@gmx.de.

Rolf Reuter, Leiter der Kunstkiste Willershagen, hatte zusammen mit dem Sportvereinschef Bodo Erbach die Idee für das Musikfestival. „Es fehlen Angebote für die Jugendlichen in Gelbensande“, bemerken die beiden Gemeindevertreter. Und: „Wir wollen jungen Musikern, die hier ihren Ursprung haben, hier leben oder in irgendeiner Beziehung zu Gelbensande und der Region stehen, Auftrittsmöglichkeiten bieten“, sagt Reuter. „Außerdem soll es eine schöne Party für die Einwohner werden“, ergänzt Erbach. Der Sportplatz liege am Dorfrand, so dass das vielleicht etwas lautere Programm wenig störe. „Und wir haben Platz und die nötige Infrastruktur“, sagt der Vorsitzende der Gelbensander Grashopper. Mit dem Musikfestival erhoffen sich die Organisatoren zudem auch eine gute Außenwerbung für den Ort in der Rostocker Heide.

Sechs Bands haben bislang zugesagt. Einige kommen aus dem Ostseeheilbad Graal-Müritz, so die Schülerband „Gleis 5a“, „Esco“ und „Relaxx“ sowie die Lehrerband „Sanddorn“. „Die wilden Wölfe“, eine Nachwuchsband junger Leute mit Handicap aus den Peene-Werkstätten Grimmen, wollen die Borke rocken, und aus Rostock hat sich „Terrifying High Clouds“ schon angemeldet.

Doch noch ist viel Platz auf den Bühnen und im Zeitablauf. Ab 13 Uhr sollen die Schülerbands jeweils etwa eine halbe Stunde auftreten, ab 19 Uhr dann die Jugend- und Erwachsenenbands, kündigen die Initiatoren an. „Wir freuen uns, wenn sich bis zum 1. April noch viele Nachwuchsmusiker aus der Region melden“, sagt Erbach. An dem Tag geht es nicht nur um den Bühnenauftritt. Gleichzeitig wird auch ein Songcontest veranstaltet, für den sich die Bands bewerben können. „Mit möglichst eigenen, deutschsprachigen Titeln“, erläutert Reuter. Für den Siegertitel gibt es einen Pokal, gestiftet von Radio Paradiso, Schirmherr des Gelbensander Musikfestivals.

Seit September 2015 ist der Sender, bekannt seit 1997 in Berlin und Brandenburg, auch im Norden zu empfangen. „Wir finden es toll, dass regionale Künstler hier die Möglichkeit erhalten, auf der Bühne zeigen zu können, was sie drauf haben“, sagt Jana Bergmann aus dem Schweriner Paradiso-Studio. Die Radiomacher werden in der Jury für den Songcontest mitwirken und als Moderatoren beim Gelbensander Open Air aktiv sein. Der Eintritt ist übrigens frei. Noch ist einiges zu tun. „Hilfe beim Aufbau wie auch bei der Durchführung der Veranstaltung ist willkommen“, werben die Organisatoren.

Bewerbungen: kunst.kiste@gmx.de

Doris Kesselring

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