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Roman-Premiere: Autoren, die Geschichte schreiben

Stadtmitte Roman-Premiere: Autoren, die Geschichte schreiben

Gestern erschien historischer Roman „Schorler“ / Vorstellung im OZ-Medienhaus

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Die Verleger Matthias Redieck (l.) und Achim Schade (r.) stellen gemeinsam mit den Autoren Hanns Rainer Perten und Gerda Strehlow den Schorler-Roman im OZ-Medienhaus vor.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Stadtmitte. Gestern Abend war es soweit: Buch-Premiere im OZ-Medienhaus. Etwa 50 Besucher sind gekommen, um die Vorstellung des 474-seitigen historischen Romans „Schorler – Ein Rostock- Roman“ zu besuchen. Mit großen Schritten läutet das Buch den 800. Stadtgeburtstag ein. Durch den Abend führten die Verleger Matthias Redieck und Achim Schade, die gemeinsam mit den Autoren Hanns Rainer Perten und Gerda Strehlow mit Leseproben und spannenden Details Lust auf mehr versprühten.

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Gestern erschien historischer Roman „Schorler“ / Vorstellung im OZ-Medienhaus

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Es ist fast 800 Jahre her, dass ein junger Mann Kirchen, Klöster, Tore, Giebelhäuser, das Rathaus und die Universität der Hansestadt mit Tinte auf Papier brachte. Der Krämergeselle Vicke Schorler verewigte das Stadtbild. Zusammengeklebt zu einer Rolle, haben seine Zeichnungen bis heute überdauert. Sie gehören zu den wertvollsten Archivalien der Hansestadt Rostock. Das ist für Autor Hanns Rainer Perten Anlass genug, einen Roman über Rostocks Stadtgeschichte auf den Weg zu bringen – inspiriert vom tüchtigen Gesellen Schorler. „Die Idee hatte ich schon 2001. Sie ist im Rahmen eines Projekts am Volkskulturinstitut entstanden“, so der selbsternannte Gelegenheitsschreiber.

Und weil Perten nur so schreibt, wie die Muse ihn küsst, mischte sich Gerda Strehlow in die kreativen Pausen des Autors ein und half, obwohl sie eigentlich nur Korrekturlesen oder „den einen oder anderen Hinweis geben“ wollte, sagt die Co-Autorin. „Rostock hat nicht nur maritime Traditionen, sondern auch eine interessante Stadtgeschichte, die Auswirkungen bis heute zeigt“, so Strehlow. Das Buch sei kein Geschichtsbuch, sondern ein Roman, der sich an Fakten-Wissen und historischen Ereignissen Rostocks bediene.

Im Publikum sitzen Claudia und Bernd Wendlandt. Sie machen Urlaub in Rostock. „Wir finden die Stadt wunderbar und waren gestern bei der Nachtwächterführung, da hat man uns von Schorler erzählt“, erklären die Rheinenser. Auch Karl-Heinz Schuberts hat sich unter das Auditorium gemischt. „Meine Frau hat einen Auftritt, sie erzählen die Kurzfassung“, so Schuberts. Ilona Schuberts und Joachim Kleffe stimmten im Vagabunden-Kostüm auf den Abend ein. Mit Peter Bulkowski sitzt ein Ur-Rostocker im Publikum. „Mich würde interessieren, warum Schorler das alles gezeichnet hat“, sagt er. Außerdem ist Bulkowski ein echter Fan – er habe eine eigene kleine Schorler-Rolle zu Hause .

Die Verleger Redieck und Schade konnten aufatmen. Aber nicht nur, weil zufriedene Gesichter die Premiere verließen. „Die Exemplare sind erst vier Stunden vor Beginn eingetroffen“, sagt Redieck. Das war knapp.

Lea-Marie Kenzler

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