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Rostock dankt Bundeswehr für Flüchtlingseinsatz

Schmarl Rostock dankt Bundeswehr für Flüchtlingseinsatz

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) hat gestern der Bundeswehr für ihre Hilfe bei der Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge gedankt.

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Oberbürgermeister Roland Methling bedankt sich bei Bundeswehrsoldaten für ihren Einsatz bei der Flüchtlingshilfe.

Quelle: Ove Arscholl

Schmarl. Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) hat gestern der Bundeswehr für ihre Hilfe bei der Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge gedankt. Zum offiziellen Ende des Einsatzes sagte er den Soldaten in der Schmarler Flüchtlingsunterkunft: „Sie haben dazu beigetragen, eines der herausfordendsten Kapitel unserer Stadtgeschichte zu bewältigen.“

Gemeinsam mit den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und den städtischen Mitarbeitern sei es gelungen, täglich bis zu 500 Menschen unter würdigen Bedingungen zu helfen, so der OB.

Insgesamt 331 Soldaten verschiedener Einheiten und aus der Reserve hatten seit September rund 42000 Flüchtlinge betreut, von der Begrüßung über medizinische Hilfe bis zum Bettenkauf bei Ikea.

Methling sagte: „Am beeindruckendsten war für mich, dass die Flüchtlinge in Trauben um die Soldaten standen, weil sie wussten, dass sie in Deutschland Menschen in Uniform vertrauen können.“

Der Kommandeur des Landeskommandos MV, Brigadegeneral Gerd Kropf, erwiderte, es sei wichtig für die Soldaten, dass ihre Arbeit von der Politik gewürdigt werde. Die zivil-militärische Zusammenarbeit habe sich in Rostock sehr gut eingespielt und bewährt. Leiter des Einsatzes in Rostock war Oberstleutnant Helge Stahn. „Die Zeit war sehr spannend, sehr fordernd und hinterließ sehr viele Eindrücke.“

Eine besondere Herausforderung sei es gewesen, erst nachts um 1 Uhr – wenn der letzte Zug aus Hamburg in Rostock eingefahren war – zu wissen, mit wie vielen Menschen er es an diesem Tag zu tun hatte. Besonders bewegt habe ihn eine Begegnung am 12. November, nachdem Schweden seine Grenzen für Flüchtlinge dicht gemacht hatte. „Wir waren in Prora auf Rügen, wo die aus Rostock kommenden Flüchtlinge auf die Fähre warteten und nun ganz aufgeregt waren.

Darunter war eine Großfamilie, von der nur ein sieben- oder achtjähriges Mädchen Englisch sprach. Sie musste während der gesamten Flucht für die ganze Familie übersetzen.“ Axel Büssem

OZ

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