Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Rostock darf sich jetzt auch Universitätsstadt nennen

Stadtmitte Rostock darf sich jetzt auch Universitätsstadt nennen

Innenministerium genehmigt Namenszusatz / Vom Stempel bis zum Ortsschild — viel Aufwand für die Stadtverwaltung

Voriger Artikel
Straßenbahn rammt Pkw
Nächster Artikel
Eltern in Sorge: Gefährden neue Schulkapazitäten die Kinder?

So könnte das Ortseingangsschild von Rostock mit dem Zusatz Universitätsstadt künftig aussehen. Fotomontage: OZ-Archiv

Stadtmitte. Rostock darf sich jetzt offiziell Hanse- und Universitätsstadt nennen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat einem entsprechenden Antrag des Oberbürgermeisters Roland Methling (UFR) vom 23. Februar 2016 auf Verleihung des Namenszusatzes „Universitätsstadt“ zugestimmt.

„Der Namenszusatz ist ein Markenzeichen, das sicher dazu beitragen wird, die Attraktivität der Stadt und der Universität noch weiter zu steigern“, erklärt der Minister. Rostock sei eine Stadt der Bildung und Forschung, die Universität wichtiger Wirtschaftsfaktor und zugleich ein Lebensgefühl, das viele Menschen anziehe, begründet Caffier die Entscheidung. Außerdem sei Rostock eine traditionsreiche Hansestadt an der Ostsee. Beides sei untrennbar miteinander verbunden, und das werde nun in einem gemeinsamen Namen sichtbar. „Für das Doppeljubiläum der Stadt und der Universität 2018 und 2019 kann es kein treffenderes Aushängeschild geben“, sagt Caffier.

Bis jedoch Ortseingangschilder wie auch Stempel, Formulare, Behördenschilder und Verwaltungssoftware mit dem Namenszusatz versehen sind, wird noch einige Zeit vergehen. „Das bedeutet viel Aufwand und muss ordentlich vorbereitet werden“, kündigt Stadtsprecher Ulrich Kunze an. Mit Blick auf die Doppeljubiläen werde die Stadt nach einem würdigen Anlass schauen, um an einem „Tag X die Hüllen am Ortseingang“ entsprechend fallen zu lassen.

Die Universität mit ihrer fast 600-jährigen Tradition freue sich, dass sie sich nun auch in der Bezeichnung der Stadt wiederfinde, sagt Prof. Patrick Kaeding, Prorektor für Studium und Lehre. „Das ist ein sehr gutes Zeichen gegenüber den fast 14000 Studierenden in knapp 130 Studiengängen“, betont Kaeding. Im Büro von Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck stehe übrigens schon mal ein Ortseingangschild „als Muster“, verrät Kaeding.

Von Doris Kesselring

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Stralsund

Bei einem Gesprächs- und Diskussionsabend rund um das Thema „Asyl ist Menschenrecht“ waren es nicht die Flüchtlinge selbst, die im Mittelpunkt standen.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Bagger frisst sich durch Stahlbeton

Brücke bei Bad Doberan wird abgerissen und neu gebaut / Bahnstrecke voll gesperrt