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Rostock hebt ab: Mutige Sprünge im „Flip Out“

Schmarl Rostock hebt ab: Mutige Sprünge im „Flip Out“

Erste Trampolinhalle des Landes eröffnet / Training mit Spaß-Faktor

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Empfangschef Christian Möller (36) und Trainingsleiterin Janine Voß (32) kämpfen auf der Planke.

Schmarl. Einfach nur hüpfen war gestern: Saltos, Flickflacks und Sprünge über Hindernisse sind die Herausforderungen, an denen sich im „Flip Out“ probiert werden kann. Heute eröffnet die erste Trampolinhalle Mecklenburg-Vorpommerns am HCC in Schmarl.

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Erste Trampolinhalle des Landes eröffnet / Training mit Spaß-Faktor

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140 Personen können auf den 100 Trampolinen gleichzeitig abheben. Dass die etwa 3000 Quadratmeter große Arena noch vor wenigen Monaten eine Tennishalle gewesen ist, ist nicht mehr zu erkennen.

Graffiti zeigen Ninjas an den Wänden, elektronische Beats schallen aus den Lautsprechern, eine Discokugel sorgt für Lichteffekte. „Viele Trampolinhäuser erinnern eher an Sporthallen. Das ,Flip Out’

soll vor allem cool sein“, erklärt Chef Sebastian Pitzer. Die Arena ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Jeder ab zwei Jahren und der weniger als 125 Kilogramm wiegt, kann hier springen.

„Auf Trampolinhallen bin ich zum ersten Mal in England gestoßen“, erzählt der Hallenbetreiber. „Ich fand das Konzept total genial, und da es noch keine Halle in MV gab, dachte ich, dass ich eine eröffne“, ergänzt der 38-Jährige.

Abwechslungsreich wird das Springen dank der verschiedenen Themenbereiche. Sie alle tragen englische Namen. Beim Slam Dunk können während des Hüpfens Bälle in Basketballkörben versenkt werden, die in verschiedenen Höhen sowohl für Kinder als auch Erwachsene angebracht sind. Saltos können im Foam Pit geübt werden, wo weiche Schaumstoffblöcke die Sprünge abfangen. Könner schlagen auf der Tumble- Track-Strecke mehrere Flickflacks hintereinander.

Weiteres Highlight ist der Power Tower, bei dem man verschiedene Ebenen auf Zeit erklimmen muss. Mehr als sechs Meter geht es hier in die Höhe. Ins Schwitzen kommen die Besucher auch im Ninja-Warrior-Parcours: Hangeln, Klettern, Balancieren und Springen sind erforderlich, um die anspruchsvolle Strecke zu meistern.

„Das ist auch ein Training für den ganzen Körper“, weiß Pitzer. So sei die Bewegung auf dem Trampolin gut für die Ausdauer, Koordination und den Gleichgewichtssinn. „Man verbrennt beim Springen deutlich mehr Kalorien als beim Joggen – und es macht natürlich deutlich mehr Spaß“, sagt er. Eine Stunde in der Arena vergehe da wie im Flug.

Damit man seine Sprung-Fähigkeiten verbessern kann, will Pitzer auch Sportkurse für Kinder und Erwachsene aufbauen. „Dadurch sollen die Springer ein besseres Körpergefühl bekommen und vielleicht auch Tricks erlernen, mit denen dann auf den Trampolinen angegeben werden kann“, sagt der Hallenbetreiber. Außerdem plant der gebürtige Mainzer, noch weitere „Flip Outs“ in Deutschland zu eröffnen.

MVs erste Trampolinhalle

100 Trampoline stehen in der „Flip Out“- Arena hinter dem HCC in Schmarl. Die ehemalige Tennishalle ist 3000 Quadratmeter groß. Bis zu 140 Springer können so gleichzeitig hüpfen.

Rostock hat das erste „Flip Out“ bundesweit. Von anderen Trampolinhallen unterscheidet sich die Arena vor allem durch die Parcours, in denen man über Hindernisse hüpfen kann. Das „Flip Out“ ist für jeden geeignet, der mindestens zwei Jahre alt ist und nicht mehr als 125 Kilogramm wiegt.

Ann-Christin Schneider

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