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Rostocker CDU gründet „konservativen Kreis“

Stadtmitte Rostocker CDU gründet „konservativen Kreis“

Christdemokraten wollen verlorengegangene Wähler zurückgewinnen und sich auf traditionelle Werte besinnen

Stadtmitte. Die Rostocker CDU richtet sich neu aus – und will sich stärker als bisher auf ihre traditionellen Werte besinnen. Mittel zum Zweck: Auch in der Hansestadt wird es künftig einen „Konservativen Kreis“ geben. Doch dieser Kreis ist ein besonderer: Denn im Gegensatz zu den „Konservativen Kreisen“ in Anklam zum Beispiel wurde der Rostocker nicht von unzufriedenen Parteimitgliedern, sondern vom Parteivorstand selbst initiiert.

„Wir haben die Gründung im Vorstand beschlossen. Der Kreis wird eine Arbeitsgruppe innerhalb der Rostocker CDU sein“, sagt Parteichef Daniel Peters. Schon jetzt gebe es bei den Christdemokraten Gremien für bestimmte Themen: „Unsere Mitglieder bringen ihr persönliches Wissen und ihre Erfahrungen unter anderem in den Arbeitsgruppen für Verkehr und Infrastruktur, Soziales, Kultur und Wirtschaft ein. Außerdem gibt es innerhalb der Rostocker CDU bereits eine Mittelstandsvereinigung, die Junge Union und auch die Senioren Union.“ Der „Konservative Kreis“ soll eine Ergänzung sein:

„Als Volkspartei haben wir auch die Aufgabe, konservativen Mitgliedern und Interessierten ein Forum zu bieten“, so Peters. Innerhalb der Partei soll stärker als bisher über Inhalte und politische Positionen diskutiert werden. Ziel: Bei den Bundestagswahlen wollen die Christdemokraten ihren Erfolg wiederholen und mit Peter Stein erneut den direkt gewählten Abgeordneten für die Hansestadt und das Umland stellen.

Und, ja: Es gehe auch darum, ein Erstarken der AfD in der Hansestadt zu verhindern. „Rechts von der CDU und der CSU darf es in Deutschland keine weiteren Parteien geben. Wir lehnen jede Form von Links- oder Rechtsextremismus kategorisch ab“, sagt Peters. Der Sprecher des neu gegründeten „Konservativen Kreises“ in Rostock, der Mediziner Dr. Heinrich Prophet, formuliert es so: „Es geht darum, verloren gegangene Wählerschichten des bürgerlich-werteorientierten Spektrums zurückzugewinnen.“ Der „Konservative Kreis“ verstehe sich als Gesprächsgruppe für „kritische, heimatverbundene und gestaltungswillige CDU-Mitglieder“. Schwerpunkte sollen die Themen Migration, Sicherheit, Bildung und Sozialpolitik sein. Der Zusammenschluss wende sich an Menschen, die sich Sorgen über die politischen Entwicklungen machen. Prophet: „Wir wollen Alternativen aufzeigen.“ am

OZ

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