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Rostocker Linke setzen auf Bundesprominenz

Stadtmitte Rostocker Linke setzen auf Bundesprominenz

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Stadtmitte. Zwei Fraktionsvorsitzende hat die Linke im Bundestag: Sahra Wagenknecht steht am kommenden Dienstag beim Politischen Salon der OSTSEE-ZEITUNG in Rostock Chefredakteur Andreas Ebel und dem Publikum Rede und Antwort. Der andere Fraktionschef, Dietmar Bartsch, wird in den kommenden Monaten wohl deutlich häufiger in der Hansestadt sein – als Direktkandidat im Wahlkreis Rostock und Umgebung für die Bundestagswahl im September.

Der Bundespromi soll das Mandat für die Linken zurückerobern, das Steffen Bockhahn 2009 der SPD abnahm und das er dann 2013 an die CDU abgeben musste. „Rostock sollte einen Abgeordneten haben, der die Netzwerke und Kontakte hat. Einen, der etwas für die Stadt bewegen kann“, freut sich die Kreisvorsitzende Eva-Maria Kröger, dass Dietmar Bartsch im Wahlkreis antritt. Sie ist optimistisch, dass das Angebot der Linken personell wie programmatisch zieht. Bartsch’ Einzug in den Bundestag dürfte als Spitzenkandidat auf der Landesliste in Mecklenburg-Vorpommern aber sowieso gesichert sein.

Die Linke in Rostock ist in der Kommunalpolitik fest verankert. Sie stellt mit Steffen Bockhahn den Senator für Jugend, Soziales, Schule und Sport und ist mit 13 Mitgliedern auch die stärkste Fraktion in der Bürgerschaft. 629 Männer und Frauen besitzen ein Parteibuch.

„Es ist ganz klar, dass viele unserer Mitglieder ein hohes Alter haben“, sagt Eva-Maria Kröger, Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende in der Bürgerschaft. Erfreut stellt sie fest, dass es aktuell verstärkt Eintritte bei den Linken gibt, vor allem von jungen Leuten. „Wir haben genug Nachwuchs.“ Und der würde gleich soweit wie möglich in die Arbeit eingebunden. „Die jungen Leute brauchen Aufgaben und sollen Verantwortung übernehmen“ – in Ausschüssen oder in Ortsbeiräten beispielsweise. Niemand gehe ja in eine Partei, nur um Plakate zu kleben, Fahnen bei Demos zu tragen oder Flyer zu verteilen, so Eva-Maria Kröger. Zu einem Generationskonflikt hätte das übrigens nicht geführt. „Viele Ältere sind froh, wenn die Jüngeren Aufgaben übernehmen.“

Sahra Wagenknecht zu Gast im „Politischen Salon“ der OZ

Sahra Wagenknecht (47) in Rostock: Um auf die Bundestagswahl einzustimmen, stehen in der Veranstaltungsreihe „Politischer Salon“ Bundespolitiker im OZ-Medienhaus Rede und Antwort. Am Dienstag, 28. März, um 18 Uhr ist die Fraktionschefin der Linken zu Gast. Leser können Fragen vorab schicken. Per Post an: OZ, Redaktion Reporter, R.-Wagner-Str. 1a, 18055 Rostock. Per E-Mail:

leserreporter@ostsee-zeitung.de.

tn

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