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Rostocker Physiker zeigen Schalt-Bewusstsein

Südstadt Rostocker Physiker zeigen Schalt-Bewusstsein

Professoren, Wissenschaftler und Studenten nehmen am 29. Februar ihr Fachgebiet auf die Schippe

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Ronald Redmer (r.), Thomas Bornath (l.) und Josef Tiggesbäumker werben für das Schaltjahr-Kolloquium.

Quelle: Universität/thomas Rahr

Südstadt. 2016 ist ein Schaltjahr, und alle bekommen den 29. Februar als zusätzlichen Tag geschenkt. „Weil die Zeitmessung der Menschheit immer mal wieder in Ordnung gebracht werden muss“, sagt Physikerin Viola von Oeynhausen mit einem Augenzwinkern. Das soll gefeiert werden. „Streng wissenschaftlich natürlich.“ Deshalb findet am Institut für Physik der Uni Rostock seit 1952 alle vier Jahre ein Schaltjahreskolloquium statt.

Die Veranstaltung, zu der die Physiker am Montag um 15 Uhr Interessierte in den großen Hörsaal des neuen Lehrgebäudes in die Albert-Einstein-Straße einladen, ist an deutschen Unis einmalig. Das Schaltjahr habe mit Raum-Zeit- Verspannungen zu tun, sagt Privatdozent Josef Tiggesbäumker. Deshalb werde die Welt an diesem Tag von Professoren, Wissenschaftlern und Studenten mit physikalisch gewürztem Humor betrachtet. „Unsere pfiffigen Ideen und innovativen Konzepte stellen wir Montag vor.“ Die Physiker beschäftigen sich mit dem Zustand des Universums und versuchen, in Nähe unseres Planeten neue Phänomene zu entdecken. In einer fiktiven Gerichtsverhandlung wird Viola von Oeynhausen die Mordsache Photon behandeln. „Wir nehmen uns und die Physik auf die Schippe“, sagt Tiggesbäumker. Er erinnert an Professor Eberhard Gerdes, der seit 1952 jedes Mal zum Kolloquium einen Beitrag leistete. Der Pensionär weiß, wie kaum ein anderer, um die Geschichte der Physik in Rostock und freut sich diesmal als Zuhörer auf das Kolloquium.

 



OZ

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