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Rostocker entscheiden über das Jubiläums-Logo

Stadtmitte Rostocker entscheiden über das Jubiläums-Logo

Zwölf Entwürfe stehen zur Auswahl / Koordinatorin Franziska Nagorny bündelt Ideen zur 800-Jahr-Feier / Masterplan liegt vor

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Arbeiten zusammen: Kristin Nölting (v. l.), Uni-Rektor Wolfgang Schareck, OB Roland Methling und Franziska Nagorny.

Quelle: Ove Arscholl

Stadtmitte. Die Entwürfe für das Jubiläumslogo sind eingereicht. Zwölf Rostocker Agenturen, Grafiker und Künstler haben sich beteiligt und Ideen für ein Signet zum Stadt- und Universitätsjubiläum eingereicht – eine Marke, die 800 Jahre Stadt- und 600 Jahre UniGeschichte klar auf einen Blick bündeln soll. „Es sind tolle Entwürfe unterschiedlicher Art“, sagt Franziska Nagorny, die Koordinatorin des Stadtjubiläums. Mehr will sie nicht verraten: Die Vorschläge würden derzeit gesichtet und ausgewählt.

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Zwölf Entwürfe stehen zur Auswahl / Koordinatorin Franziska Nagorny bündelt Ideen zur 800-Jahr-Feier / Masterplan liegt vor

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Zwölf Entwürfe, von jedem Anbieter ein Produkt, würden auf einem Plakat und im Internet dargestellt. „Daraus können die Rostocker ihren Favoriten wählen“, sagt Nagorny. Zudem gäbe es eine Jury aus Kunst- und Kulturpreisträgern. „Im Oktober fällt die Entscheidung“, kündigt die 35-Jährige an. Dann soll das Logo Briefbögen, Plakate, Programmhefte zieren, aber auch für Merchandising-Artikel genutzt werden.

Franziska Nagorny war fünf Jahre im Stadtmarketing tätig, bevor sie nun zur Koordinatorin der 800-Jahrfeier 2018 ernannt wurde. „Es ist schon eine große Herausforderung, die vielen Ideen zum Jubiläum zu bündeln und einzuplanen“, sagt sie. Kritik, dass die Vorbereitungen des Stadtgeburtstages viel zu spät begonnen haben, weist sie zurück. „Wir denken schon lange an die 800-Jahrfeier, sind bisher aber noch nicht so in die Öffentlichkeit gegangen“, so Nagorny. „Es ist eine Mammutaufgabe, doch wir haben noch zwei Jahre Zeit.“

Inzwischen wurde ein Masterplan vorgelegt mit allen bisher angezeigten Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Dieses Konzept werde ständig ergänzt, denn immer wieder kommen neue Ideen ins Spiel. So schwebt der Koordinatorin beispielsweise ein Shantychortreffen vor, mit Teilnehmern aus allen Partnerstädten im Ostseeraum. Gemeinsam mit dem Großmarkt bereitet Nagorny derzeit einen internationalen Markt vor, auf dem Produkte aus Partnerstädten angeboten werden sollen.

Viele Vereine, wie der Stadtführer-, der Geschichtsverein oder Klönsnack Rostocker 7, hätten sich mit konkreten Ideen ins Programm eingebracht. „So hat die Geschichtswerkstatt ein tolles Konzept für eine Ausstellung zur Stadtgeschichte im Kröpeliner Tor“, erzählt Nagorny. Die Bandbreite der Veranstaltungen reiche von Ausstellungen über Chorfestival und Plattdeutsche Kulturtage bis zum internationalen Hansetag.

Der Masterplan zu Stadt- und Uni-Jubiläum sieht fünf Handlungsfelder vor: Unter der Rubrik Kultur werden die meisten Veranstaltungen zusammengefasst. Doch auch der Sport verspricht zum Beispiel mit einem Tanzfestival „Rostock tanzt“ spannende Programmpunkte neben Aktivitäten wie Springertag, DLRG-Cup und sportlichen Meisterschaften, die ohnehin stattfinden. In den Bereich Weltoffenheit und Internationalität sind der Hansetag, der internationale Markt und Konzertangebote eingeordnet. Im Punkt Wissenschaft und Wirtschaft unterbreiten Stadt und Universität gemeinsam Angebote. Im Handlungsfeld Städtebau sind die Nordkante am Neuen Markt und der Theaterneubau vermerkt. „Ich glaube zumindest an die Grundsteinlegungen“, erklärt Nagorny. Fertig wird auf jeden Fall der Anbau an der Kunsthalle, in dem sich Rostocks Partnerstädte mit zeitgenössischer Kunst präsentieren sollen. „Bis 2018 ist auch das Petritor wieder aufgebaut“, äußert die Koordinatorin überzeugt. Hier seien schon verschiedene Ämter der Stadt aktiv.

Ihre Aufgabe sei es, die Veranstaltungen zu koordinieren, stellt Nagorny klar. Viele Projekte wurden bereits angeschoben. „Aber alle sind aufgerufen, ihre Ideen einzureichen. Wir sind bereit, finanzielle Zuschüsse zu gewähren, wenn das Geld nicht reicht.“ Für das Jubiläumsbudget wurden 2017 600000 Euro beantragt, für das Jahr darauf 900000 Euro. Das Budget sei schmal, „doch wir wollen die Wirtschaft zur Unterstützung von Veranstaltungen zum Beispiel im Sport einbeziehen“, kündigt die Koordinatorin an.

Sie setzt auf die Rostocker, die ihr Geburtstagsjahr mitgestalten sollen. Ein besonderes Präsent wäre ein Rostock-Film, zusammengeschnitten aus Filmschätzen, die Hansestädter in ihren Privatarchiven haben. Unter der Mailadresse 800@rostock.de sind Anregungen, Hinweise, Ideen immer willkommen. Der Masterplan zur 800-Jahrfeier ist im Bürgerinformationssystem der Hansestadt zu finden.

Rostock feiert Doppeljubiläum

In einer ersten überlieferten Urkunde vom 24. Juni 1218 bestätigt Heinrich Borwin I., der Fürst von Mecklenburg, Rostock das Lübische Stadtrecht. 2018 begeht die Hansestadt Rostock ihren 800. Geburtstag, 600 Jahre alt wird die Universität nur ein Jahr später – 2019 feiert die Universität Rostock als älteste im Ostseeraum ihr 600.

Gründungsjubiläum.

Beide Ereignisse sollen mit vielen Veranstaltungen würdevoll gefeiert werden. Seit März 2016 hat Franziska Nagorny die Koordinierung des Doppeljubiläums im Büro des Oberbürgermeisters übernommen.

Doris Kesselring

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