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Rostocker protestieren gegen Abholzung

Stadtmitte Rostocker protestieren gegen Abholzung

42 Bäume sollen an der Heubastion gefällt werden

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Protest gegen Abholzung in Wallanlagen

Rund 50 Demonstranten versammelten sich.

Quelle: Mathias Otto

Stadtmitte. Protest gegen die Umgestaltung an der Heubastion in den Wallanlagen: Weil hier 42 Bäume gefällt werden sollen, sind gestern Vormittag knapp 50 Rostocker auf die Straße gegangen. Organisiert wurde die Demo vom Bund für Natur und Umwelt (BUND), „Rostocker Frühling“ und weiteren Naturliebhabern.

Hintergrund: Die Stadt plant seit Jahren eine groß angelegte Umgestaltung der Wallanlagen. Das denkmalgeschützte Areal soll wieder in altem Glanz erstrahlen — und auch wieder als das erkennbar sein, was es einst war: Rostocks Verteidigungsring. „Die Mehrheit der Bürger möchte aber die Stadtwildnis-Gebiete behalten. Hier leben Insekten, Fledermäuse und brütende Vögel. Fallen die Bäume, verschwinden die Tiere“, sagt Thomas Pitsch, Naturschützer und Sprecher der Initiative „Rostocker Frühling“. Eigene Umfragen hätten ergeben, dass sich 80 bis 90 Prozent der Rostocker für den Erhalt der Bäume aussprechen. „Man merkt aber anhand vieler Entscheidungen der Stadt, dass Bürger nicht gehört werden. Ich fühle mich so langsam machtlos in diesem System“, sagt ein Demonstrant.

Im Frühjahr will die Rostocker Gesellschaft für Stadtentwicklung mit den ersten Maßnahmen beginnen. An der Heubastion sollen die ersten Bäume verschwinden. Jeder einzelne Baum, der gefällt werden soll, sei zuvor vom Grünamt begutachtet worden, heißt es.

 



mo

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