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Rostocks Hafengebühren sollen steigen

Stadthafen Rostocks Hafengebühren sollen steigen

Seit 2002 wurden die Kosten für kommunale Liegeplätze nicht verändert / Bürgerschaft soll entscheiden

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Die kommunalen Liegeplätze sind zur Hanse Sail belegt. Auch außerhalb der Veranstaltung steigen die Satzungsgebühren.

Quelle: Ove Arscholl

Stadthafen. 14 Jahre lang hat sich nichts an der Gebührensatzung für die kommunalen Liegeplätze im Hafen geändert. Doch das soll sich jetzt ändern. „Wir sind ins Hintertreffen geraten und müssen die Kosten anheben. Unsere Preise bleiben dann immer noch moderat im Gegensatz zu anderen“, sagt Hafenkapitän Gisbert Ruhnke.

Nach der aktuellen Beschlussvorlage soll zum Beispiel die Jahres- Liegegebühr für ein Fahrgastschiff von 35 Euro auf 42 Euro je Quadratmeter steigen. Ein Fischereifahrzeug zwischen zehn und 15

Metern Länge müsste dann 180 Euro statt den bisherigen 150 Euro im Jahr zahlen. Und ein Beispiel-Sportboot mit einer Länge von zehn Metern hat dann künftig in der Hauptsaison eine Tagesgebühr von zwölf Euro und nicht mehr von 10,50 Euro. Damit habe man sich laut Vorlage an den Gebühren vergleichbarer Häfen, wie Stralsund, Wismar oder Lübeck, orientiert – unter Berücksichtigung des vorhandenen Wettbewerbes.

Die Anhebung der Kosten bezeichnet der Hafenkapitän als notwendig. Zuletzt wurden 2007 die Gebühren nur an die geänderte Mehrwertsteuer angepasst. Aber: „Die Kosten für Unterhalt, Wasser, Strom und Reparaturen sind gestiegen. Das Geld müssen wir wieder reinholen“, so Ruhnke. Selbst Häfen in Graal-Müritz, Kühlungsborn oder private Liegestellen in Rostock seien teurer.

Mit einer geänderten Satzung könnte die Kostendeckung von 23 auf 36 Prozent steigen. Somit werden 75 000 Euro Mehreinnahmen für den kommunalen Haushalt erwartet. Die Satzung soll nun im Finanzausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus beraten und anschließend der Bürgerschaft zum Beschluss vorgelegt werden. „Wir werden sehen, wie die Bürgerschaft damit umgehen wird“

sagt Ruhnke.

jh

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