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Rostocks größter Stadtteil feiert KTV-Fest

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Rostocks größter Stadtteil feiert KTV-Fest

Sport, Spiel, Theater und Kinderspaß – buntes Programm lockt Hunderte Besucher / Partystimmung am Abend

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Der zweijährige Julian (v. r.) bedient mit Papa Danny Ringhand, John Edelstein und Dustin Neumann von der Jugendfeuerwehr Stadtmitte eine Feuerwehrspritze.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Wasser marsch! Mit einer Feuerwehrspritze zielt Julian (2) auf eine Wand und „löscht“ aufgemalte Feuer-Felder. Rechts oben, rechts unten, links oben, links unten. Alles Volltreffer. „Gut gemacht“, klopfen ihm die Kinder der Jugendfeuerwehr Stadtmitte verbal auf die Schulter. „Wasserspritzen kommt immer gut an“, sagt Nachwuchsretter Lukas Trede (12).

 

OZ-Bild

Entspanntes Beisammensein am Nachmittag Am Brink.

Rostocks größter Stadtteil

19500 Einwohner leben fast in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt, Rostocks größtem Stadtteil. „KTV-blaumachen“, „KTVlenzen“ – das Stadtteilfest der KTV hatte schon viele Namen. Seit 2014 heißt es wieder „KTV-Fest“ und wird organisiert vom KTV-Verein.

Das Wasserspiel der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte ist nur eines von vielen Angeboten beim KTV-Fest am vergangenen Sonnabend gewesen: Allein in der Kita „Spielkiste“ gibt es Kinderschminken, Fußball, Basketball, Blütenspielereien und vieles mehr für die Kleinen. „Früher war das KTV-Fest größer. Inzwischen ist es ruhiger und familiärer geworden, was ich nicht schlecht finde“, sagt Max Schattschneider (28). Der Student für Gesundheitsmanagement testet die Beweglichkeit der Kinder. „Jung und Alt finden zusammen, unternehmen etwas gemeinsam“, so Schattschneider.

Im Volkstheater lebt die viktorianische Epoche auf: Die Helfer kleiden sich im Stil des 19. Jahrhunderts. „Das sind einfach schöne Kleider, und wir haben noch gute Requisiten dieser Zeit“, sagt Theaterpädagogin Petra Slowig. Für Kinder gibt es hier eine Bastelstraße und eine Hörbuchlounge. Auch konnten sich die Besucher verkleiden und ein Erinnerungsfoto schießen lassen. Oder bei einer Theaterführung einen Blick hinter die Kulissen des Hauses werfen.

Quer durch Rostocks größten Stadtteil laden weitere Häuser mit speziellem Programm ein: Gospel erklingt in der Heiligen-Geist-Kirche. Auf dem Margaretenplatz lockt ein Kunst-Mitmach-Markt. Das Brauereimuseum hat geöffnet, und es gibt eine Verkostung verschiedener Biersorten. Am „Alten Bunker“ wird geklettert. „Die Angebote wurden jeweils gut angenommen. Auch die Kirche war gut besucht. Wir sind zufrieden“, sagt später Pastor Marcus Antonioli. Er gehört dem KTV-Verein an, der das Fest initiiert. Die Familienfreundlichkeit stehe dabei im Vordergrund. „Wir sehen uns als Plattform, an der sich alle beteiligen können“, so Antonioli. Ideen und helfende Hände seien stets willkommen. Der Verein verfolge einen nicht-kommerziellen Ansatz.

Unter den Besuchern am Nachmittag sind jedoch auch einige, die sich das alte KTV-Fest zurückwünschen. Mit mehr Schwung und mehr Party. Damit geht es dann gegen 18 Uhr los: Auf der Festbühne Am Brink tritt unter anderem die Rostocker Band Country King auf, die Country-Songs in eine Mischung aus Alternative-, Rockabilly- und Indie-Musik verwandelt. Danach erklingen im Volkstheater bis tief in die Nacht Elektrosounds.

André Wornowski

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