Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Rostocks neuer Stadtteil: Rollen die Bagger schon 2018?

Rostock Rostocks neuer Stadtteil: Rollen die Bagger schon 2018?

Rathaus bereitet erste Flächen für Einfamilienhäuser in Groß Biestow vor

Rostock. . Roland Methling (parteilos) drückt aufs Tempo: Spätestens im Frühjahr 2019 soll mit dem Bau der ersten Häuser in Rostocks neuem Stadtteil Groß Biestow begonnen werden. Das kündigte der Oberbürgermeister im Gespräch mit der OZ an. „Wir wollen im nächsten Jahr für die ersten Flächen Baurecht schaffen“, so Methling. Läuft alles nach Plan, könnten erste Grundstücke schon 2018 erschlossen und verkauft werden.

Die Hansestadt plant zwischen der Satower Straße und der Südstadt einen komplett neuen Stadtteil für bis zu 13000 Einwohner. Das Areal umfasst fast 220 Hektar. „Rostock wächst, und wir brauchen dringend neuen Wohnraum“, so der OB. Im ersten Schritt will das Rathaus nun Flächen für Ein- und Zweifamilienhäuser entwickeln, für 2000 Bürger. Konkret geht es um ein Areal am Kiefernweg (Gartenstadt) sowie zwei bis drei Flächen in der Südstadt. Allein das Gebiet Kiefernweg soll laut Zahlen der Stadt Platz für bis zu 675 neue Häuser bieten. Das Gelände gehört der städtischen Wohnungsgesellschaft Wiro. „Wir warten seit Jahren auf den Startschuss für die ersten Bebauungspläne“, so Wiro-Sprecher Carsten Klehn. „Flächen für Ein- oder Zweifamilienhäuser sind in der Hansestadt begehrt. Nach unserer Einschätzung gibt es derzeit zu wenige Angebote, um den Bedarf zu befriedigen.“

OB Methling geht davon aus, dass die Planungen sich unproblematisch gestalten werden: Die Verkehrsanbindung soll über die Satower Straße erfolgen, große Verkehrsprojekte wären zunächst nicht nötig. Auch Kleingärten wären im ersten Schritt nicht betroffen. „Außerdem sind die Bereiche im Flächennutzungsplan bereits als Bauland vorgesehen. Wir müssen nur noch einen Bebauungsplan erlassen.“

Der OB will damit Anfang 2017 beginnen, Häuslebauer sollen 2019 starten können. Die weiteren Gebiete, die der OB schnellstmöglich in Angriff nehmen will, liegen im Bereich Nobelstraße. Ein Großteil davon gehört der Kirchengemeinde Biestow. Ob die bei den Plänen mitspielt, ist noch offen: „Mit uns wurde nicht gesprochen“, so Nordkirchen-Sprecher Christian Meyer. Ein Verkauf von Flächen sei für die Kirche die Ausnahme: Meist wird Land verpachtet. „Letztlich entscheidet der Kirchengemeinderat.“

Schon jetzt bereitet das Rathaus weitere Schritte vor: Das Grünamt soll Ersatzflächen für Kleingärtner aufkaufen, deren Parzellen dem neuen Stadtteil weichen müssen. „Wir könnten spontan 200 Gärten kaufen. Viele Kleingärtner haben uns Flächen angeboten“, sagt Methling. Der Verband der Gartenfreunde bremst: „Wir warten auf einen fundierten Vorschlag wie das konkret laufen soll“, so Verbandschef Christian Seifert.

Internet: Infos zu den Plänen für Groß Biestow auf www.rostock.de

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Aktualisierter Praxistest
Fingerabdrucksensor eines MacBook Pro.

Vor vier Jahren setzte das MacBook Pro mit seinem exzellenten Retina-Display neue Maßstäbe im Laptopmarkt. Mit einem runderneuerten Modell will Apple mit einem alternativen Touch-Bedienkonzept punkten. Eindrücke aus einem ausführlichen Praxistest.

mehr
Mehr aus Rostock
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Meister? Körners Tore sollen helfen

Rostocker Robben peilen in der Beachsoccer-Endrunde in Warnemünde den zweiten Titel 2017 an