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Rota-Virus: Schule warnt vor Durchfall-Erreger

Rostock Rota-Virus: Schule warnt vor Durchfall-Erreger

Der Virus ist im gesamten Land auf dem Vormarsch - besonders heftig aber in Rostock. In der Hansestadt wurden allein vergangene Woche elf Infektionen nachgewiesen. Unter anderem bei Schülern. Nun warnt die erste Schule Eltern vor dem Erreger.

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Die mikroskopischen kleinen Rota-Viren breiten sich derzeit in ganz MV aus - vor allem in Rostock.

Quelle: Erskine Palmer

Rostock. Der Virus ist vor allem für Kinder gefährlich – und nun breitet er sich ausgerechnet in Schulen aus: Nach Informationen der OZ warnt die Leitung der Jenaplan-Schule die Eltern vor einem Ausbruch des Rota-Virus. „Wir haben mindestens einen bestätigten Fall an unserer Schule und haben uns deshalb entschieden, die Eltern mit einem Aushang zu informieren“, sagt Schulleiter Martin Plant. Das sei eine Standard-Prozedur, bisher eine reine Vorsichtsmaßnahme. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) ist das Virus derzeit im Land besonders aktiv: Seit Jahresbeginn wurden der Behörde bereits 1225 Infektionen gemeldet – fast doppelt so viele wie im Jahr 2015. Allein in der vergangenen Woche wurden in Mecklenburg-Vorpommern 61 Infektionen im Labor nachgewiesen. Und nirgendwo gab es so viele Meldungen wie in Rostock.

Das Gesundheitsamt der Stadt will dennoch nicht von einem vermehrten Auftreten in Schulen sprechen, warnt aber bereits: „Das Virus wird sehr leicht übertragen, bereits zehn Viruspartikel können zu einer Infektion führen. Aufgrund dieser hohen Eigenschaft, ist die Infektion bei Säuglingen und Kleinkindern bis fünf Jahre die häufigste Ursache von Magen-Darm- Erkrankungen“, erklärt Kerstin Kanaa, Sprecherin der Rostocker Stadtverwaltung.

In den allermeisten Fällen verlaufe eine Erkrankung mit den Erreger harmlos – wenn denn der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen wird. Vor allem für Kleinkinder und Senioren könnten die Viren aber gefährlich sein. Den besten Schutz vor Rota-Viren biete regelmäßiges und gründliches Händewäsche, heißt es aus dem Gesundheitsamt der Hansestadt. Seit 2013 empfiehlt die Ständige Impfkommission des Bundes eine Routine- Impfung gegen das Virus für Säuglinge unter sechs Monaten.

Andreas Meyer

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