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S-Bahn: Unterschiedliche Aussagen von Land und Bahn

Stadtmitte S-Bahn: Unterschiedliche Aussagen von Land und Bahn

Grüne fragten zu Auswirkungen von neuer IC-Linie nach Berlin / Regierung erwartet weniger Fahrten nach Warnemünde

Stadtmitte. Eine neue Intercity-Linie (IC) der Bahn soll Rostock ab 2019 mit Berlin und Dresden verbinden. So weit, so gut. Doch dafür könnte möglicherweise das S-Bahnnetz zwischen Hauptbahnhof und Warnemünde ausgedünnt werden. Das entnehmen die Grünen der Antwort der Landesregierung auf ihre kleine Anfrage. Es werde keine Einschränkungen geben, erklärt dagegen die Deutsche Bahn auf OZ-Anfrage.

Die Bahn-Antwort verwundert den grünen Landtagsabgeordneten Johann-Georg Jaeger nicht, eher die gegenteilige Auskunft der Landesregierung. „Daran merkt man, dass die Kommunikation zwischen Bahn und Land nur bedingt stattfindet“, sagt der Rostocker. Ohnehin habe der Schienenverkehr für die Verantwortlichen in Schwerin offenbar nur einen geringen Stellenwert.

Zur neuen IC-Linie hieß es aus dem zuständigen Ministerium von Christian Pegel (SPD), dass diese „aufgrund der engen Taktung der S-Bahn in der Hauptverkehrszeit mit ersatzlosen Ausfällen einzelner Züge zwischen Rostock Hauptbahnhof und Warnemünde verbunden sein kann“. Und weiter: Das Land warte jetzt konkretere Planungen der Bahn ab. Erst dann könnten konkrete Gespräche aufgenommen werden, um „eventuell dann erkennbare Schwierigkeiten möglichst gemeinsam mit der Bahn auszuräumen“.

Für die Deutsche Bahn steht allerdings bereits fest: „Die Führung der neuen IC-Linie von Rostock bis Warnemünde ist mit leichten Minutenanpassungen bei der S-Bahn und ohne Zugausfälle realisierbar“, teilt Sprecher Burkhard Ahlert mit. Grundsätzlich gelte aus Sicht der Bahn der Verkehrsvertrag mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern zum S-Bahnverkehr, welcher Häufigkeit und Anzahl der Fahrten bis 2024 festlege. Die S-Bahn zwischen Güstrow und Warnemünde nutzen an Werktagen etwa 24000 Fahrgäste, im Jahr sind es nach Angaben der Bahn rund acht Millionen.

Acht Fahrten pro Tag und Richtung sind nach Angaben von Bahnsprecher Ahlert ab 2019 auf der neuen IC-Linie zwischen den Hauptbahnhöfen Berlin und Rostock vorgesehen, mit Stopps in Waren, Neustrelitz, Oranienburg und Berlin/Gesundbrunnen. Die Fahrzeit soll knapp unter zwei Stunden liegen.

Thomas Niebuhr

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