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SBZ-Chefin Carola Lorenz gibt das Zepter ab

Toitenwinkel SBZ-Chefin Carola Lorenz gibt das Zepter ab

Am 1. März verabschiedet sich die 60-Jährige in den Ruhestand / 43 Jahre lang hat sie in Toitenwinkel gearbeitet und sich eingesetzt

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Kein leichter Abschied: Am 1. März überlässt SBZ-Chefin Carola Lorenz (l.) ihren Posten der Kollegin Cindy Kirschnick.

Quelle: Nele Reiber

Toitenwinkel. „Ich habe immer gesagt, bis das neue Haus fertig ist, muss ich noch arbeiten. Danach kann ich gehen“, sagt Carola Lorenz, seit elf Jahren Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Toitenwinkel. Am 1. März verabschiedet sich die Rostockerin nach 43 Berufsjahren in den vorzeitigen Ruhestand — „mit einem guten Gefühl“, wie sie sagt.

Ich gehe bei diesem tollen Team auch mit einem guten Gefühl. Die werden das schon schaffen.“Carola Lorenz (60), Leiterin des SBZ in

Toitenwinkel

2005 übernahm Lorenz nach 17 Jahren Kitaleitung den Chefposten im neuen Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) des Deutschen Roten Kreuzes. Damit habe für sie eine spannende Zeit begonnen, die nicht immer einfach gewesen sei. „Ich habe im SBZ auch viel Lehrgeld gezahlt“, sagt die Erzieherin. „Eine Kita zu leiten, ist doch etwas anderes, und das habe ich immer wieder — mal positiv, mal schmerzlich — zu spüren bekommen.“ Trotzdem habe sie sich durchgebissen. „Und ich hatte immer ein Spitzen-Team an der Seite, auf das ich mich verlassen konnte“, lobt Lorenz. Aber auch mit anderen Institutionen habe das SBZ wunderbar zusammengearbeitet. Egal ob Schulen, Initiativen oder der Ortsbeirat — „wir haben schon toll zusammengehalten, vor allem, weil das Bild von Toitenwinkel von außen oft schlechter dargestellt wurde, als es wirklich war“.

Bis 2015 wurde diese Arbeit noch im alten und heruntergekommenen Gebäude im Lebensbaum 16 geleistet. „Zehn Jahre lang haben wir auf das neue Haus gewartet und irgendwann habe ich schon gar nicht mehr dran geglaubt“, erzählt Lorenz. Der Umzug in das neue „T‘Winkelhus“ im Olof-Palme-Weg im August des vergangenen Jahres sei die Krönung ihres Arbeitslebens gewesen. Der Abschied falle deshalb auch gar nicht so schwer. „Natürlich gehe ich mit einem weinenden Auge, aber bei diesem tollen Team auch mit einem guten Gefühl. Die werden das schon schaffen“, ist sich Lorenz sicher.

Den Entschluss zum Ruhestand habe sie sich gut überlegt. „Ich werde erst einmal runterkommen. Ich habe eine tolle Familie mit Kindern, Enkelkindern und einem wunderbaren Mann, denen ich mich widmen werde.“

In die „sehr großen Fußstapfen“ der SBZ-Chefin wird ab März Cindy Kirschnick treten. „Ich bin schon seit 2,5 Jahren im SBZ und wurde von Frau Lorenz super eingearbeitet“, so die 38-Jährige. Ohne Carola Lorenz werde aber ein wichtiger Teil des Teams fehlen.

 



Nele Reiber

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