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SPD: Zäune am Iga-Park abbauen

Stadmitte SPD: Zäune am Iga-Park abbauen

Nach Bürgerentscheid wollen die Sozialdemokraten schnelle Entscheidungen zum Museum

Stadmitte. Nachdem sich die Rostocker am Sonntag deutlich gegen eine Verlegung des Traditionsschiffs von Schmarl in dem Stadthafen ausgesprochen haben, folgen nun die politischen Schlussfolgerungen. Auf der Fraktionssitzung hat die SPD gefordert, schnelle Entscheidungen zur Weiterentwicklungen des Schifffahrtsmuseums im Iga-Park zu treffen.

„Wir wollen zügig auf die anderen Fraktionen zugehen und den Wählerauftrag mit Leben erfüllen“, sagt Fraktionschef Steffen Wandschneider. In der Bürgerschaft soll zunächst der Antrag der SPD zur Einwerbung von Fördermitteln beraten werden, der mit Rücksicht auf den Bürgerentscheid seit einem Jahr zurückgestellt worden war. „Der Dornröschenschlaf ist vorbei. Wir wollen schnellstmöglich Ergebnisse, wie das Museum entwickelt werden kann.“ Dazu zähle auch die Errichtung eines Ergänzungsbaus für den Fördermittel einzuwerben sind.

Die Rostocker SPD-Fraktion in der Bürgerschaft zeigt sich erfreut über den Ausgang des Bürgerentscheids zur Zukunft des Traditionsschiffs. „Es ist schön, dass die Rostocker den Argumenten gegen die Verlegung mit deutlicher Mehrheit gefolgt sind. Wir haben als einzige große Fraktion von Anfang an Farbe bekannt und sahen uns dafür auch Anfeindungen ausgesetzt. Aber offenbar gehören Stürme an der Küste dazu“, erklärt Steffen Wandschneider.

Der Entscheid habe auch gezeigt, dass das Schiff den Rostockern wichtig sei. „Wir wollen die Menschen noch näher zum Schiff bringen. Die Zäune und der Eintritt sind dabei ein Hindernis.“ In einem ersten Schritt soll daher der Eintritt für den Park wegfallen. Die Mittel sollen bereits ab 2018 in den Haushalt eingestellt werden. Folgen soll der teilweise Abbau der Zäune und die Öffnung für Radfahrer. „Wir laden die Bürger ein, ihren Park in Besitz zu nehmen.“

Den Namen Iga-Park stellen die Sozialdemokraten daher in Frage. „Es geht hier um viel mehr als die Erinnerung an eine Ausstellung. Und die Rostocker haben bestimmt gute Ideen für einen Namen. Bei Tierbabys im Zoo geht das ja auch“, so Steffen Wandschneider.

OZ

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