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Schau zu Architekt Paul Korff

Güstrow Schau zu Architekt Paul Korff

Sein baukünstlerisches Schaffen wird zum ersten Mal umfassend gewürdigt

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Die Fachhochschule an der Neptunwerft wurde von Korff entworfen.

Güstrow. Am 27. Juni eröffnet Dr. Wolfgang Kraatz, Dezernent für Wirtschaft und Bau, vor dem Kreistagssaal in Güstrow eine Ausstellung zum Leben und Schaffen des aus Laage stammenden Architekten und Baumeisters Paul Korff. Ab 17 Uhr sind alle Interessenten eingeladen.

 

OZ-Bild

Paul Korff (1875-1945)

Paul Korff (1875-1945) entfaltete zu Beginn des 20. Jahrhunderts seine Tätigkeit in Mecklenburg und Pommern, in Brandenburg, Ostpreußen, im Baltikum, in Schlesien und im Rheinland. Zu seinen Werken gehören herrschaftliche Gutshäuser, repräsentative Villen, komfortable Landhäuser, Mietshäuser und bescheidene Arbeiterhäuser, aber auch Geschäftsbauten, Kirchen und Denkmäler. Die Entwürfe umfassen oft auch die Innenausstattung bis hin zu den Möbeln. Vor dem Ersten Weltkrieg baute er in den Formen des Jugendstils, des Neubarocks und der Heimatschutzarchitektur. In den 1920er Jahren wandte er sich dem Neuen Bauen und dem Expressionismus zu.

Das baukünstlerische Schaffen Korffs wird durch die Ausstellung und einem im Berliner Lukas-Verlag erschienenen Buch zum ersten Mal umfassend gewürdigt. Die Herausgeberin Ulrike Volkhardt wird zur Eröffnung sprechen. Die Ausstellung wird bis zum 10. August zu sehen sein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Güstrower Bauten Korffs. Dazu zählen die katholische Kirche und mehrere bekannte Wohn- und Geschäftshäuser.

In Rostock wurde das Kaufhaus Zeeck in der Kröpeliner Straße 64 von Paul Korff gebaut. Auch das Gebäude der Deutsche Bank in der Kröpeliner Straße und das Verwaltungsgebäude der Neptunwerft (heute Europäische Fachhochschule) wurden von Korff entworfen.

Eröffnung: 27. Juni Uhr, Dauer:

bis zum 10. August im Kreishaus

Güstrow, Am Wall 3 – 5

OZ

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