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Schaurige Geschichten im unheimlichen musikalischen Ambiente

Schaurige Geschichten im unheimlichen musikalischen Ambiente

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Am Donnerstag tritt Holly Loose, Sänger der Band Letzte Instanz, mit einer gruseligen Lesung im Mau-Club auf.

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Holly Loose (r.) und Ronny Schödel laden am Donnerstag zur gruseligen Lesung in den Mau-Club ein.

Quelle: Kirsten Beu

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Am Donnerstag tritt Holly Loose, Sänger der Band Letzte Instanz, mit einer gruseligen Lesung im Mau-Club auf. Im Interview sprechen er und sein Partner Ronny Schödel vom Projekt Endwerk über den Auftritt.

Tickets bei der OZ

Karten für die Lesung am Donnerstag um 20 Uhr im Mau-Club gibt es für 20,50 Euro im Service-Center der OSTSEE-ZEITUNG, Richard-Wagner-Str. 1a und unter ☎ 0381/

38303017.

Am Donnerstag treten Sie im Mau auf. Was machen Sie da?

Holly Loose: Wir wollen eine Lesung machen mit Geschichten von Edgar Allen Poe. Aber eben keine normale Lesung, sondern eine, die mit Dark-Ambient-Sounds untermalt wird. Dadurch entsteht passend zu den Geschichten eine unheimliche Stimmung. Spooky. Dafür wird Ronny sorgen.

Wie entstehen die Sounds?

Ronny Schödel: Aus einer bestimmten Stimmung heraus. Das können ganz unbestimmte Geräusche sein, die man vielleicht mit dem Schreien eines Opfers im Wald assoziiert oder auch mit Kirchenglocken. Das kann sehr atmosphärisch werden.

Wie erzeugen Sie die Geräusche?

Schödel: Das sind elektronische Instrumente, die heute in einer modernen Produktion gar nicht mehr wegzudenken sind. Das wird unterstützt mit Samples, also richtigen Aufnahmen, die verfremdet und verändert werden, bis sie in die Stimmung hineinpassen. Es ist ein keyboardähnliches Konstrukt. Das muss man sich einfach live angucken.

Wie haben Sie eigentlich zueinander gefunden?

Loose: Das ist eine lange Geschichte. Ich war damals Barkeeper in einem Pub und Ronny war schlichtweg ein Gast. Über diverse geistige Getränke sind wir ins Gespräch gekommen und daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt. Und da wir beide Musiker sind, haben wir beschlossen, mal zusammen zu arbeiten. Und das Projekt ist jetzt das erste, das wir wirklich von Anfang bis Ende gemeinsam machen.

Und wie sind Sie als Musiker nun zur Literatur gekommen?

Loose: Ich habe das vor ein paar Jahren als zweites Standbein für mich entdeckt. Das hat damals mit Fangeschichten von Letzte Instanz angefangen. Da haben Fans Geschichten zu unseren Songtexten geschrieben. Und damit bin ich dann auf Lesetour gegangen, habe eine Gitarre mitgenommen und einfach die Songs dazu gespielt. Na ja — und jetzt machen wir das eben mal mit Edgar Allen Poe und Dark-Ambient.

Und wieso Edgar Allen Poe?

Loose: Hmm, das war so eine spontane Idee im Winter. Da dachte ich, so gruselige und schaurige Geschichten passen schön zum ungemütlichen Wetter draußen. Nun haben wir zwar Frühling, aber das fällt hoffentlich nicht auf. (lacht)

Von Interview von Ove Arscholl

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