Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Schlägerei: Keimt die Jugendgewalt wieder auf?

Stadtmitte Schlägerei: Keimt die Jugendgewalt wieder auf?

Die Auseinandersetzung in den Wallanlagen kommt für die Polizei überraschend: Die Lage schien sich beruhigt sich haben

Voriger Artikel
Bahn frei für Blaulicht und Sirene
Nächster Artikel
„Ich bin ein fahrender Sänger“

In der City gibt es öfter Auseinandersetzungen zwischen Jugendgruppen. Die Polizei musste wiederholt einschreiten.

Quelle: Foto: Stefan Tretropp

Stadtmitte. Diese Nachricht sorgte kurz vor Ostern für Aufsehen in der Hansestadt: Wieder waren Jugendliche in Rostock aufeinander losgegangen – und wieder sollen minderjährige Flüchtlinge an der Schlägerei beteiligt gewesen sein. Es war bereits der dritte Vorfall dieser Art binnen weniger Wochen in der Hansestadt. Dabei schien die Lage sich gerade beruhigt zu haben. Polizei und Stadt wollen ihre Zusammenarbeit gegen Jugendgewalt nun noch weiter intensivieren.

Hintergrund: Anfang Februar hatte eine neue Welle der Jugendgewalt die Behörden in der Stadt beschäftigt. Zunächst waren vor dem Kröpeliner-Tor- Center junge Migranten und auch deutsche Jugendliche in eine Massenschlägerei verwickelt. Wenig später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf dem Doberaner Platz. Polizei- Chef Michael Ebert hatte daraufhin die Präsenz seiner Beamten in der Innenstadt verstärkt. Am Gründonnerstag kam es nun wieder zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, dieses Mal in den Wallanlagen. „Wir hatten unsere Präsenz gerade wieder ein Stück zurückgefahren, weil sich die Lage zu beruhigen schien“, sagt André Täschner, Sprecher der Polizei in der Hansestadt. Wieso die Gewalt nun wieder aufflammte – die Polizei kann das noch nicht sagen.

Nur eines sei sicher: „Das sind keine rassistischen Auseinandersetzungen. Es geht um ,pubertäre Probleme’, womöglich um Mädchen“, so Täschner. Die Ermittler prüfen nun, ob die Beteiligten der Schlägerei am Gründonnerstag auch schon in die vorherigen Zwischenfälle verwickelt waren.

„Wir haben intensive Gespräche mit der Stadt und auch den Händlern in der Innenstadt geführt, wir arbeiten an langfristigen Projekten gegen solche Konflikte. Aber das geht nicht von heute auf morgen“, so Täschner. Auch Jugendsenator Steffen Bockhahn (Linke) sagt: „Die aus Sicht der Verwaltung erforderlichen Maßnahmen wurden ergriffen.“ Er spricht von einer „guten Arbeitsbeziehung“

zwischen Stadt und Polizei: „Die Vorgänge des 14. April werden derzeit untersucht.“

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kreuztragungs-Szene im Doberaner Münster. Diese Figurengruppe entstand wahrscheinlich um 1360.

Osterbetrachtung von Bischof Dr. Andreas v. Maltzahn

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Neue Kita eröffnet am Kindertag

Rostocker Institut Lernen und Leben feiert Richtfest für Neubau in Neubukow