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Schlagerstar rockt bei der OZ

Rostock Schlagerstar rockt bei der OZ

Zum Start des Schlagersenders B2 traten Bernhard Brink und Senderchef Oliver Dunk im OZ-Medienhaus auf

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Läuten in Warnemünde den Sendestart von Radio B2 in MV ein: Schlagersängerin Ute Freudenberg und Senderchef Oliver Dunk.

Quelle: Foto:B.Wüstneck

Rostock. Ein Bernhard-Brink-Medley, Zuschauer, die von den Stühlen springen und frenetisch klatschen und tanzen: Es war eine der launigsten Veranstaltungen, die die Besucher im OZ-Studio gestern erlebten: Zum Sendestart des Schlagerradios B2 in Mecklenburg-Vorpommern hatten Alexander Loew, Geschäftsführender Redakteur der OZ, und Kulturchef Michael Meyer B2-Senderchef Oliver Dunk und Schlagerstar Bernhard Brink zu Gast.

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Zum Start des Schlagersenders B2 traten Bernhard Brink und Senderchef Oliver Dunk im OZ-Medienhaus auf

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Letzterer gab von Anfang an Vollgas und den rund 250 Besuchern damit schon mal einen Vorgeschmack auf das, was künftig im neuen Sender zu hören ist. Schon beim ersten Lied „Von hier bis zur Unendlichkeit“ kreischen begeisterte Damen, Handys werden gezückt, während Brink das Publikum anheizt, den Zuschauern das Mikro hinhält, sie zum Luftgitarrespielen animiert, und später einen Kalauer nach dem anderen raushaut. Was spielerisch aussieht, sind 40 Jahre Bühnenerfahrung. Nicht umsonst hatte Senderchef Oliver Dunk ihn aus seiner „Schlagerfamilie“ ausgewählt, um die Werbetrommel für seinen neuen Sender zu rühren.

Und den scheint der Senderchef auch aus echter Leidenschaft zu betreiben: „Die erste Scheibe, die ich mir als 14-Jähriger gekauft habe, war von Vicky Leandros. Dafür bin ich damals verkloppt worden“, verriet er mit einem Lächeln.

Unter dem Jubel von rund 1000 Urlaubern hatte Dunk zuvor um Punkt zwölf mit Schlagersängerin Ute Freudenberg in Warnemünde mit einer Schiffsglocke symbolträchtig den Sendestart in Mecklenburg-Vorpommern eingeläutet. Damit startet der Sender zunächst auf drei UKW-Frequenzen: Rostock (106,5 MHz), Schwerin (90,1 MHz) und Stralsund (98,9 MHz). Gesendet werden soll ein 24-Stunden-Programm aus der Region, das neben Schlagern und deutschsprachiger Popmusik Nachrichten, Wetter, Verkehrsfunk und aktuelle Berichte umfasst. Den ersten drei Frequenzen sollen Anfang 2017 zwei B2-Frequenzen für Greifswald und Wismar folgen. „Wir würden gerne weitere Sender in Betrieb nehmen“, sagte Dunk. 34 wären laut Dunk notwendig, um das ganze Bundesland zu beschallen. „Dabei müssen wir allerdings schauen, wo wir die meisten Menschen erreichen“, sagte er im Hinblick auf die Kosten des Privatsenders, der sich ausschließlich durch Werbung finanziert. Immerhin konnte sich der Senderchef schon seinen ersten Traum erfüllen. „Vor zehn Jahren bin ich durch Mecklenburg gefahren und habe gedacht, hier würde ich gern einen Sender machen. Und da bin ich“, sagte er. Zunächst kommen die Programminhalte aus Berlin. Ob es künftig ein eigenes B2-Studio in MV geben wird, hänge von den Hörern ab.

Und die waren begeistert: „Ich habe in verschiedenen Bundesländern gelebt, überall gab es Schlager – bis auf MV“, sagt Reinhard Lindenau (78) aus Rostock. „Ich bin ein totaler Schlagerfan“, bekannte auch Rostocks Museumschefin Michaela Selling. „Im Radio habe ich diese Musik lange Zeit vermisst.“

Stefanie Büssing und Thomas Sternberg

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