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Schleuse: Stillstand seit März

Stadtmitte Schleuse: Stillstand seit März

Mühlendamm-Verein kritisiert Denkmalamtschef und reicht Beschwerde ein

Stadtmitte. Detlef Krause hat genug vom Warten: Der Vorsitzende des Vereins zum Erhalt der Mühlendammschleuse hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen einen führenden Beamten der Landesregierung eingereicht. Michael Bednorz, Leiter des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege, soll – so Krause – seit Monaten die Rettung des technischen Denkmals an der Warnow blockieren.

 

OZ-Bild

Detlef Krause kämpft für die Mühlendammschleuse.

Quelle: Arscholl

„Stimmt nicht“, sagt Bednorz.

Mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass Vertreter des Vereins, der Hansestadt und des Landes sich im Rathaus zum Krisengipfel getroffen hatten. Ergebnis damals: Stadt und Land verständigten sich, eine Machbarkeitsstudie zum Erhalt der Schleuse und Schiffbarkeit auf der Warnow bis Schwaan zu erarbeiten. Drei Viertel der Kosten wollte das Wirtschaftsministerium zahlen.

Seitdem habe sich aber nichts getan. Auf mehrere Nachfragen habe der Verein keine Antwort erhalten. Krause: „Es liegt der Verdacht nahe, dass Bednorz als Koordinator absichtlich die Rettung der Schleuse zu verhindern versucht. Wir haben deshalb eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.“ Auch die Landtagsabgeordnete Eva-Maria Kröger (Linke) ist empört: „Diese monatelange Verzögerung ist eine Zumutung. So geht man nicht mit Bürgern um, die sich engagieren!“

Bednorz reagierte auf Krauses Anschuldigungen gelassen: Ein Entwurf für eine Machbarkeitsstudie liege den Behörden vor, er sei nicht untätig gewesen. Aber bevor über die Studie entschieden wird, müsse erstmal die neue Regierung vereidigt sein. „Aus meiner Sicht brauchen wir keine Studie. Alles liegt auf dem Tisch. Wir müssen endlich handeln – und den Eigentümer der Schleuse, den Bund, verpflichten, das Denkmal zu erhalten.“

am

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