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Schneefälle erreichen Ostseeküste

Rostock Schneefälle erreichen Ostseeküste

Der Wintereinbruch hat vor allem im Westen Mecklenburgs für Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr gesorgt.

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Der erste Schnee ist in Mecklenburg- Vorpommern angekommen.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Am Dienstagmorgen haben in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns Schneefälle eingesetzt. Die Temperaturen bewegten sich um den Gefrierpunkt. Der Wintereinbruch hat vor allem im Westen Mecklenburgs für Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr gesorgt. Nicht nur Straßenglätte stellte nach Angaben der Polizei Autofahrer auf die Probe, auch Bäume und Äste, die unter der Last des nassen Schnees brachen und auf die Fahrbahn stürzten, sorgten für Behinderungen.

DCX-Bild

Der Wintereinbruch hat vor allem im Westen Mecklenburgs für Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr gesorgt.

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Feuerwehr und Polizei waren vom Morgen an im Einsatz, um Gefahrenstellen zu sichern und bei Unfällen zu helfen. Bis zum frühen Abend seien aber keine schweren Verletzungen nach witterungsbedingten Unfällen registriert worden, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Rostock. Südlich von Schwerin hätten Äste auf den Gleisen für Verzögerungen im Reiseverkehr gesorgt.

In der Region Ludwigslust erliegt der Verkehr

Besonders betroffen waren die Bundesstraße 5 westlich von Ludwigslust und die angrenzende Region. Zwischen Boizenburg und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein brachten mehrere Zentimeter Neuschnee den Straßenverkehr zeitweilig zum Erliegen. Laut Polizei waren auf glatter Straße Lastwagen ins Rutschen gekommen, einzelne Autos kamen zudem von der Straße ab. Auf der Kreisstraße zwischen Perdöhl und Wittenburg blockierte ein mit Holz beladener Lkw zeitweilig den Verkehr.

Bis zum Abend wurden für die Region zehn Glätteunfälle gemeldet. Auf der Autobahn 24 zwischen Zarrentin und Wittenburg zwang starker Schneefall die Autofahrer langsamer zu fahren. Die Räumdienste waren auch dort im Einsatz. Zu Staus sei es nicht gekommen.

Friedhöfe in Schwerin für Besucher gesperrt

In Schwerin wurden am Nachmittag der Waldfriedhof und der Alte Friedhof für Besucher gesperrt. Auch dort waren unter der Schneelast zahlreiche Äste abgebrochen. Um die Sicherheit der Bürger gewährleisten zu können, sei der Zutritt bis Mittwoch untersagt, teilte die Stadtverwaltung mit.

In Süddeutschland hatte der Winter bereits zuvor Einzug gehalten: Auf der Zugspitze (Bayern) fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes 26 Zentimeter Neuschnee, auf dem Feldberg im Schwarzwald blieben zehn Zentimeter Schnee liegen. Auch im Thüringer Wald schneite es kräftig. Auf dem Brocken liegen mittlerweile 15 Zentimeter Schnee.

Autofahrer müssen auch in den kommenden Tagen vorsichtig sein. „Man muss derzeit täglich nahezu überall in Deutschland damit rechnen, dass es glatt werden kann“, sagte Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst. Vor allem in der Nacht und in den Morgenstunden könne es auf den Straßen rutschig werden.

Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Bei Eis und Schnee ist es vor allem wichtig, vorausschauend und umsichtig zu fahren. Das heißt: größeren Abstand halten, sanft bremsen und gefühlvoll lenken. Der ADAC gibt Tipps zum sicheren Fahren im Winter:

Anfahren: Bei glatter Fahrbahn notfalls im zweiten Gang anfahren, Gaspedal nur behutsam drücken.

Bremsen ohne ABS: Auf glatter Fahrbahn auskuppeln und das Bremspedal mit geringem Druck betätigen, sodass die Räder nicht blockieren. Bei einer Notbremsung mit voller Kraft aufs Bremspedal treten. In Kurven oder beim Ausbrechen des Fahrzeugs schnell von der Bremse gehen, in die gewünschte Fahrtrichtung lenken und dann erneut bremsen.

Bremsen mit ABS: Mit ABS kann (bei getretener Kupplung) gleichzeitig gebremst und gelenkt werden. Das Antiblockiersystem entfaltet nur dann seine volle Wirkung, wenn das Pedal maximal gedrückt wird. Durch „Rattern“ am Bremspedal nicht irritieren lassen - es bedeutet, dass das ABS an mindestens einem Rad arbeitet. Tritt das Pulsieren am Pedal bei vermeintlich normaler Fahrweise auf, ist das ein Signal dafür, die Fahrgeschwindigkeit den winterlichen Gegebenheiten anzupassen - es ist dann sehr glatt.

Gas geben und Gas wegnehmen: Behutsam mit dem Gaspedal umgehen; plötzliches Gas geben oder wegnehmen kann zum Ausbrechen und Rutschen des Fahrzeugs führen.

Lenken: Ruckartige Lenkbewegungen vermeiden. Kommt das Fahrzeug trotzdem ins Schleudern, auskuppeln und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Reagiert das Fahrzeug nicht mehr, hilft nur noch eine Vollbremsung.

Schalten: Mit möglichst großem Gang und niedriger Drehzahl fahren, die Kupplung behutsam kommen lassen. Bei zu hoher Drehzahl nicht ruckartig zurückschalten, bei Automatikfahrzeugen keinen „Kick-down“ durchführen.

OZ/dpa

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