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Schon 30 Einbrüche: Diebe nehmen Kleingärten ins Visier

Reutershagen/Lütten Klein Schon 30 Einbrüche: Diebe nehmen Kleingärten ins Visier

Verband rät: Im Winter nichts Wertvolles in der Laube lassen

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Die Einbrecher gehen bei ihren Taten in Kleingärtnen meist nicht zimperlich vor, richten hohe Schäden an (Symbolbild). FOTO: JENS WAGNER

Reutershagen/Lütten Klein. Sie haben es auf alles abgesehen, was sich zu Geld machen lässt. Und wie viel Schaden sie bei ihren Beutezügen anrichten, spielt für die Täter keine Rolle: Eine Serie von Einbrüchen in Kleingartenanlagen hält Rostocks Hobby-Gärtner in Atem. Innerhalb von nur einer Woche wurden der Polizei fast 30 Aufbrüche aus Reutershagen und Lütten Klein gemeldet. Sowohl der Verband der Kleingarten- Freunde als auch die Polizei raten nun, alle Lauben leer zu räumen und nichts Wertvolles im Garten zurückzulassen.

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Verband rät: Im Winter nichts Wertvolles in der Laube lassen

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„Wir werden verstärkt ein Auge auf die Kleingärten haben.Dörte Lembke,

Sprecherin der Polizei

Rostock

Für die Ermittler der Rostocker Kripo kommt die Aufbruchserie nicht überraschend: „Mit diesem kriminellen Phänomen haben wir leider jedes Jahr zu Beginn der dunklen Jahreszeit zu tun“, sagt Polizeisprecherin Dörte Lembke. Doch so geballt wie in den vergangenen Tagen schlugen die Einbrecher selten zuvor zu. Zunächst waren bislang unbekannte Täter in Lütten Klein unterwegs. „Dort waren zwei Kleingartenanlagen betroffen. Insgesamt wurden 13 Lauben aufgebrochen“, so Lembke. Am Montag meldeten sich dann die ersten Kleingärtner aus Reutershagen, die ebenfalls Opfer von Dieben geworden waren. Beamte der Kriminalpolizei stellten schließlich insgesamt 15 Aufbrüche in nur einer einzigen Anlage fest. „Jetzt laufen die Ermittlungen auf Hochtouren“, heißt es seitens der Polizei.

Nach ersten Erkenntnissen der Fahnder hatten es die Täter vor allem auf Werkzeuge und auf Elektrogeräte abgesehen: „In Reutershagen wurden nämlich mehrere Geräteschuppen gewaltsam aufgebrochen“, sagt Polizeisprecherin Lembke. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten in Lütten Klein und Reutershagen besteht, ist noch unklar. Auch aus welchem Milieu die Täter stammen könnten, will die Polizei noch nicht sagen.

Christian Seifert, Vorsitzender des Verbandes der Kleingarten- Freunde, spricht von zwei möglichen Gruppen, die aus seiner Sicht für die Aufbrüche infrage kommen: „Es gibt die Profis, die es auf Metall, Garten- und Elektrogeräte abgesehen haben. Sie wollen damit das schnelle Geld machen und nehmen keinerlei Rücksicht darauf, wie viel Schaden sie bei den Aufbrüchen anrichten.“ Und dann wären da noch jene Täter, die nach einem Schlafplatz und nach Alkohol suchen.

Sowohl die Polizei als auch der Verband appellieren nach den ersten Einbrüchen der „Saison“ an die Kleingärtner, ihre Lauben vor dem Winter zu räumen: „Bitte nehmt alle Wertgegenstände und Geräte mit nach Hause. Lasst auch keinen Alkohol in euren Parzellen“, so Seifert. Er rät aber auch davon ab, die Lauben komplett zu vernageln: „Die Täter sollten auf den ersten Blick sehen, dass es in dem Schuppen oder dem Häuschen nichts zu holen gibt. Dann richten sie erst gar keinen Schaden an.“

All jenen, die bereits Opfer geworden sind, bietet der Verband Hilfe an: „Viele unserer Mitglieder sind beim Kleingarten-Versicherungsdienst abgesichert, bekommen Schäden ersetzt.“ Die Polizei will indes in den kommenden Wochen ihre Streifen rund um Kleingarten-Anlagen verschärfen. „Wir haben da natürlich ein Auge drauf“, sagt Polizeisprecherin Lembke.

Andreas Meyer

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