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Schülergruppe pflegt Kriegsgräber in Rumänien

RÖVERSHAGEN Schülergruppe pflegt Kriegsgräber in Rumänien

Die Projektgruppe „Kriegsgräber“ der Europaschule Rövershagen, die 1999 an der Regionalen Schule Gelbensande entstand, steht seit Beginn an in engem Kontakt mit ...

Rövershagen. Die Projektgruppe „Kriegsgräber“ der Europaschule Rövershagen, die 1999 an der Regionalen Schule Gelbensande entstand, steht seit Beginn an in engem Kontakt mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Aus dieser Zusammenarbeit entstand der Gedanke, mit Schülern sogenannte Workcamps an Kriegsgräberstätten zu organisieren. „Seit 2011 fanden zehn Camps statt.

Die Schüler waren in Nord- und Südpolen, in Belgien, Tschechien, Ungarn und Rumänien im Einsatz“, sagt Petra Klawitter, die gemeinsam mit Ehemann Holger und Dagmar Bannenberg die Projekte betreut.

Was 2011 mit neun Schülern im rumänischen Radanti begann, ist zur Tradition am Ende eines jeden Schuljahres geworden. Auch in diesem Jahr arbeiteten zwölf Projektteilnehmer gemeinsam mit rumänischen Schülern und Lehrern an zwei Kriegsgräberanlagen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. In der Nähe von Brasov (Kronstadt) wurden in 14 Tagen die Gräber von Soldaten aus Rumänien, Österreich und Deutschland gepflegt. Aber es wurde nicht nur gearbeitet. Das Zusammentreffen mit den Menschen der Region ist wichtig. „Es ist eine malerische Landschaft und eine ganz andere Kultur“, sagt Christoph Labrenz (13). Für ihn war es die erste Auslandserfahrung, ist er doch erst das zweite Jahr in der Projektgruppe. Ganz anders bei Martha Schuldt (18). Sie war letztmalig dabei: Der Schulabschluss steht bevor. Sieben Mal war sie bei Workcamps in Ungarn, Belgien und Rumänien dabei. „Die Arbeit immer in einem anderen Kulturkreis ist spannend“, sagt sie.

Für Julia Pürschel (16), die in Ungarn und Rumänien vier Mal im Einsatz war, haben sich aus dem Zusammentreffen mit rumänischen Schülern bleibende Kontakte entwickelt. „Auch dieses Mal verstanden sich die deutschen und rumänischen Schüler sehr gut“, sagt Petra Klawitter. Und Torben Vollmer (12), der Schüler der siebenten Klasse, spricht von dem Spaß, den sie gemeinsam hatten.

„Ohne die Unterstützung des Volksbundes und der Gemeinden des Amtes Rostocker Heide könnten wir die Camps nicht durchführen“, sagt Petra Klawitter „Danke“.

Jürgen Falkenberg

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