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Schulessen teurer – aber besser schmecken soll’s

Rostock Schulessen teurer – aber besser schmecken soll’s

Die Rostocker Schulen werden weiter von Sodexo beliefert. Die Stadt verlangt jedoch mehr Qualität.

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Bei Sodexo in Schmarl wird seit 2006 für Rostocks Schüler gekocht. Das Unternehmen liefert das Mittagessen für drei weitere Jahre.

Quelle: Arscholl, Ove

Rostock. Die Stadt Rostock hat für ihre Schulen die Essensversorgung neu vergeben: Der einzige Bewerber Sodexo kocht  weitere drei Jahre für Rostocks Schüler. Das sei aber kein Weiter so wie bisher, versichert Schulsenator Steffen Bockhahn (Linke). Die Anforderungen in puncto Qualität wurden deutlich erhöht.

Die Anforderungen an den Anbieter in puncto Qualität wurden deutlich erhöht. Allerdings steigen damit auch die Preise. Grundschüler zahlen pro Mahlzeit ab dem kommenden Schuljahr 3,75 statt bisher 3,28 Euro. Ab Klasse 5 steigt der Preis von 3,43 auf 3,87 Euro. Die Preise sind laut Schulsenator für drei Jahre garantiert, bei einer möglichen Verlängerung des Vertrags um zwei Jahre darf um maximal fünf Prozent erhöht werden. „Das ist noch bezahlbar“, sagt Steffen Bockhahn. Zustimmung bekommt der Senator von der Elternratsvorsitzenden Anja Ritter. „Es wird Eltern geben, die sich beschweren, aber wir wollten mehr Qualität.“ Den höheren Preis müsse man deshalb in Kauf nehmen, stimmt Anna Gündüz vom Stadtschülerrat zu. Bockhahn war wichtig wichtig, Eltern- und Schülervertreter sowie andere Ämter der Stadt von Beginn an zu beteiligen. „Das ist tatsächlich sehr transparent gelaufen“, lobt Anja Ritter.

Bezahlbar, aber auch schmackhaft, abwechslungsreich und hochwertig war das Ziel, dass die Stadt für Schulspeisung definierte. Das Ergebnis: Gekocht wird zukünftig nach dem Cook&Chill-Verfahren, erläutert Schulsenator Bockhahn. Dabei werden die Speisen in der Großküche nur vorgegart und dann in Öfen direkt in der Schule zubereitet. „Das hat mich in Geschmack und Optik beeindruckt“, fasst Bockhahn seine Eindrücke nach dem Probeessen zusammen. Die Geräte stellt Sodexo in den Schulen bereit. Bisher kam das fertige Essen in großen Thermobehältern direkt fertig aus der Sodexo-Küche in Schmarl.

Mit dem Ergebnis der Ausschreibung sind Eltern und Schüler zufrieden. „Das Schnitzel schmeckt und riecht wie ein richtiges Schnitzel“, sagt Anja Ritter, die sich bei Sodexo genau wie Anna Gündüz bekochen ließ. „Der Unterschied zwischen Cook&Chill und dem Essen aus dem Thermobehälter war deutlich zu schmecken“, merkt die Schülersprecherin an. Das Verfahren sei aufwändiger, „aber die Qualität ist spürbar eine andere“, erklärt Steffen Bockhahn. Ursprünglich lief die Konzession für Sodexo bereits 2016 aus, die Vergabe stoppte Bockhahn nach seinem Amtsantritt. „Das war nur eine europaweite Ausschreibung“ – ohne Ansprüche an die Versorgung zu formulieren. Aktuell nehmen rund 3000 von 14 000 Kindern und Jugendlichen an kommunalen Schulen den Mittagstisch an, dazu kommen die Grundschüler die außerhalb im Hort versorgt werden. Bockhahns Ziel ist es, durch die qualitative Steigerung auch die Essensquote zu erhöhen

Thomas Niebuhr

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