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Schulkinowochen: Filme gucken im Unterricht

Rostock Schulkinowochen: Filme gucken im Unterricht

Zwischen dem 6. und 15. November finden 285 Filmvorführungen in 28 Spielstätten in Mecklenburg-Vorpommern statt. Der Startschuss für die Schulkinowochen fand am Montag in Rostock und Wismar statt.

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Beim Auftakt der Schulkinowochen MV in Rostock hat sich ein Teil der Crew des Films „Amelie rennt“ den Fragen der Schüler gestellt. Die Schauspielerinnen Susanne Bormann (v.li.) und Shenia Pitschmann sowie der Regisseur Tobias Wiemann und die Drehbuchautorin Natja Brunckhorst reden über ein Hauptthema des Films: Der Umgang mit einer  Krankheit wie „Asthma“.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Statt in der Schule dürfen in dieser Woche rund 1800 Kinder und Jugendliche aus Rostock im Kino sitzen. Denn am Montag war Startschuss für die Schulkinowochen Mecklenburg-Vorpommern. „Mit dem Projekt sollen einerseits die Kinos gestärkt werden“, erzählt Max-Peter Heyne, Projektleiter bei Filmland MV. Andererseits würde man pädagogisch wertvolle Filme zeigen, die dann auch im Unterricht besprochen werden sollen. „So wie bei der Romanverfilmung von Tschick“, gibt Heyne ein Beispiel. Für MV wurden insgesamt 70 Filmtitel dafür ausgewählt. 17 707 Schüler haben sich im gesamten Land für die Vorstellungen angemeldet, die sie für 3,50 Euro pro Person besuchen können. Bei den Schulkinowochen handelt es sich um ein bundesweites Projekt.

 

Zum Auftakt in Rostock und Wismar wurde der Film „Amelie rennt“ gezeigt. Die turbulente Geschichte der asthmakranken Dreizehnjährigen, die aus einer Tiroler Spezialklinik ausbüxt, ausgerechnet bergauf flüchtet und dabei über sich hinauswächst, gewann bereits mehrere nationale und internationale Preise und war im Jugendfilmwettbewerbs des Filmkunstfests MV zu sehen.

Ein Teil der Crew sowie der Regisseur Tobias Wiemann und die Drehbuchautorin Natja Brunckhorst haben sich am Montag im Anschluss an den Film den Fragen der Schüler gestellt. „Ich wollte einen Abenteuer-Film für Kinder schreiben. Meine Tochter ist fast so wie Amelie und sie hat auch Asthma. Ich habe viel von ihr abgeschrieben“, sagt die Autorin auf die Frage, wie die Geschichte entstanden ist. Zum Gespräch kamen auch die Schauspieler Susanne Bormann, die im Film die Mutter von Amelie spielt und die 13-jährige Shenia Pitschmann, die Amelies Zimmergenossin Steffi spielt.  „Ich möchte Danke dafür sagen, dass hier die Problematik aufgeworfen wird und dass gezeigt wurde, dass man alles schaffen kann, wenn man nur stur genug ist“, sagt Ellen Körbel von der Schule am Schwanenteich. Die Klassenlehrerin der 6c hat auch in ihrer Klasse zwei Schüler, die wie die Hauptfigur Amelie an Asthma erkrankt sind.

Mit deutlichem Abstand ist derzeit die Neuverfilmung des Jugendbuchklassikers „Timm Thaler“ auf Platz 1 der gebuchten Filmtitel. Zu den weiteren Spitzenreitern bei den Buchungen gehören die amerikanischen Animationsfilme „Findet Dorie“ und „Alles steht Kopf“ sowie der Kinderdetektivfilm „Rico, Oskar und der Diebstahlstein“, die Romanverfilmung „Tschick“ und die satirische Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ aus deutscher Produktion. Auf Platz 7 der beliebtesten Filme der Schulkinowochen steht schließlich auch „Amelie rennt“.

Johanna Hegermann

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