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Seebad feiert fröhliche Woche im Meer seiner Gäste

Warnemünde Seebad feiert fröhliche Woche im Meer seiner Gäste

Die Warnemünder Woche ist beendet / Rund eine halbe Million Besucher kamen

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Beim 19. Shantytreffen am Leuchtturm sang auch der Rostocker Shantychor „Luv und Lee“.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl (4), Michael Schissler (1)

Warnemünde. Am Sonntag drängten sich die Besucher noch einmal unterhalb des Leuchtturm. Zu sehen gab es ein Festival der Trachten und des Trachtentanzes, die Teilnehmer waren aus Mecklenburg-Vorpommern und aus Schleswig-Holstein nach Warnemünde gekommen – insgesamt etwa 180 Trachtengruppenmitglieder von 13 Organisationen gekommen, zehn davon beteiligten sich am Programm. „Es läuft gut“, sagte Karin Scarbarth, Chefin der Warnemünder Trachtengruppe, „wie eigentlich die ganze Warnemünder Woche.“ Mit dieser Bewertung reiht sie sich ein in den Reigen jener, die mit der Großveranstaltung zufrieden sind, darunter auch die Mehrzahl der Gäste.

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Die Warnemünder Woche ist beendet / Rund eine halbe Million Besucher kamen

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„Ich schätze dieses Wochenende von den Besucherzahlen her stärker ein als das Startwochenende“, sagte Gesine Schuer, Pressesprecherin der Warnemünder Woche. Vor allem das Drachenbootfestival habe Gäste angezogen. Einen Vergleich mit vorangegangenen Veranstaltungen wollte die Pressesprecherin nicht ziehen, „aber nach meinem persönlichen Eindruck ist es deutlich voller“. Das habe sich auch bei den Veranstaltungen vor den Bühnen mit dem Kulturprogramm gezeigt. Gesine Schuer regte an, darüber nachzudenken, ob man bei den Regatten nicht weniger Klassen an den Start gehen lassen sollte, um damit die Wertigkeit der Rennen zu erhöhen.

„Wir haben mit Gewissheit die angepeilte Besucherzahl von einer halben Million erreicht“, sagte Tourismusdirektor Matthias Fromm. Diese Warnemünde Woche sei dem 80. Jubiläum „auf jeden Fall gerecht geworden“, zumal sie mit Seglern aus 30 Nationen so international gewesen sei wie nie zuvor.

Die Besucherzahlen hätten sich auch aufsummiert, weil das Seglerfest ebenso wie das Sommerfest der Warnemünder auch zahlreiche Tagesausflügler angezogen habe. „Es hat während der Woche kein Strandwetter geherrscht“, so der Touristiker, „so dass auch die Gäste der anderen Seebäder nach Warnemünde gekommen sind.“ Von einer Überfrachtung mit Angeboten wollte Fromm nicht sprechen. „Die Vielfalt macht gerade den Reiz aus“, sagte er. Man müsse auch sehen, dass der Einheimische, der zehn Tage Warnemünde Woche habe, das anders sehe als der Gast, der gerade das Bunte und die Abwechslung suche. Sowohl die Bummelmeile als auch das Kulturprogramm habe an Qualität gewonnen. Rückblickend stellte Fromm noch einmal fest: „Ohne die Ehrenamtlichen wäre uns das nie gelungen. Die Stadt allein kann ein solches Fest nicht stemmen.“

„Wir hatten ein freundliches, friedliches und harmonisches Publikum“, so Jörg Bludau, „das ist für eine solche große Veranstaltung immer wichtig.“ Auch Bludau ging von einer Besucherzahl von einer halben Million aus. Der Zulauf zu den unterschiedlichen Veranstaltungen habe sich angesichts der Witterungslage verlagert, sei aber nicht schwächer geworden, sagte der Geschäftsführer der Kongress- und Veranstaltungsgesellschaft, die das Sommerfest der Warnemünder Woche realisiert. „Künftig will ich dafür sorgen, dass mehr Fäden von den Veranstaltungen auf der Bühne zusammenlaufen“, sagt Bludau, so wie es diesmal bereits mit den Siegerehrungen der Segler geschehen sei: „Die meisten Gäste finden sich vor der Bühne ein, da kann man dann darstellen, welche Angebote es sonst nicht gibt.“

Die Bühne soll eine Art Fokus der Warnemünder Woche werden. „Die Woche ist sehr gut gelaufen“, befand Ingeborg Regenthal, Büroleiterin des Warnemündevereins, die diese Großveranstaltung trägt. „Wir hatten keine Zwischenfälle, und bei den Akteuren wie bei den Gästen habe ich nur freundliche und fröhliche Gesichter gesehen. „Klar, nach so einem Sommerfest fällt einem immer ein, was man noch besser machen könnte – und da denke ich etwa an die Disziplin von einigen Aktiven.“ Doch darüber will man sich später Gedanken machen. Nun kommt für den Warnemündeverein eine Ruhepause: „Am Montag machen wir nichts“, sagte Ingeborg Regenthal, „und am Dienstag räumen wir auf.“

Michael Schißler

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