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Seekanal: Größere Schiffe können Rostock ansteuern

Seekanal: Größere Schiffe können Rostock ansteuern

Die Hero ist zufrieden mit den Plänen des Bundes / Großtanker müssen vor der Einfahrt nicht mehr abladen

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Die Einfahrt in den Seehafen Rostock.

Quelle: Rostock Port/nordlicht

Seehafen. Es sind gute Nachrichten für die Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock (Hero): Gestern bestätigte die Bundesregierung mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan die lange unsichere Vertiefung des Rostocker Seekanals (die OZ berichtete). „Damit verbessern wir unsere Wettbewerbssituation im gesamten Ostseeraum“, erklärt Hero-Geschäftsführer Jens Scharner.

Bislang hätten nur Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 11,50 Meter den Seehafen ansteuern können. „Größere Schiffe mussten in der Vergangenheit vorher immer in anderen Häfen abladen“, berichtet Scharner von den bisherigen Schwierigkeiten. Statt Rostock sei dann immer Danzig erste Wahl für die Reeder gewesen. Betroffen sind davon Großtanker mit Öl und anderen Flüssigkeiten sowie Massengutschiffe.

Mit nur zwei Metern mehr Tiefe wären diese Probleme bereits gelöst. Von aktuell 14,50 Meter muss der Seekanal demnach auf 16,50 Meter ausgebaggert werden — genau das ist im Bundesverkehrswegeplan nun vorgesehen. „Für die Reeder ist das natürlich ein logistischer Vorteil“, so Jens Scharner. Umwege würden gespart und der Seehafen somit deutlich attraktiver.

100 Millionen Euro soll das Ausbaggern der Zufahrt zum Seehafen laut Verkehrswegeplan kosten und ist damit das teuerste Verkehrsprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Gestern stellte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Pläne in Berlin vor. Demnach sollen bis spätestens 2030 endlich auch größere Schiffe den Rostocker Hafen problemlos ansteuern können. Auch wenn das noch bis zu 15 Jahre dauern könnte, ist Scharner bereits jetzt sehr zufrieden. „Das ist für den Hafen, für die Region und natürlich auch für den Wirtschaftsstandort Rostock eine sehr gute Nachricht“, so der Hero-Chef.

Von Nele Reiber

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