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Segler wollen keine Brücke über die Unterwarnow

Stadthafen Segler wollen keine Brücke über die Unterwarnow

Bauwerk könnte für Segelrevier Einschränkungen bedeuten / Einstellung von Training und Segelwettbewerben möglich

Stadthafen. Die Rostocker Interessengemeinschaft (IG) Segeln warnt vor dem Plan, eine Fußgängerbrücke über die Warnow nach Gehlsdorf zu bauen.

„Wir Segler sind der Meinung, dass die Erhaltung der Natürlichkeit der Warnow und des Segelreviers für die Stadt Rostock höher zu bewerten ist als ein kürzerer Fußweg zwischen Rostock und Gehlsdorf“, schreibt Serge von Weber, erster Vorsitzender des Rostocker Yachtclubs an den Oberbürgermeister im Namen der IG Segeln. Eine fußläufige Anbindung zwischen der Innenstadt und Gehlsdorf sei nur auf den ersten Blick eine schöne Idee. Denn die Verbindung nach Gehlsdorf, so die IG Segeln, sei nicht so schlecht. Gehlsdorf sei mit dem Auto, dem Fahrrad und zu Fuß auf einem Weg direkt an der Warnow zu erreichen.

Die Dierkower Bucht werde als Revier für das Segeltraining der Kinder- und Jugendlichen seit vielen Jahrzehnten genutzt. Es ist in besonderer Weise dafür geeignet und für den Sport unverzichtbar.

Rostock biete mit der Warnow eine Regattastrecke direkt im Herzen der Stadt. Das sei einmalig und schön für Segler und Zuschauer. Man denke nur an die Freitagsregatten, das blaue Band der Warnow und die vielen anderen jährlichen Segelwettbewerbe. „Durch den Bau einer Brücke, wenn sie nicht eine Durchfahrtshöhe von 25 Metern und eine Breite zwischen den Pfeilern von 100 Metern hat, sehen wir in diesem Bereich hohe Einschränkungen, bis hin zur Einstellung von Training und Segelwettbewerben“, sagt Serge von Weber.

In Zeiten knapper Kassen werde dringend Geld für die Kinder- und Jugendarbeit benötigt – auch zur Finanzierung von Übungsleitern. „Unsere Kinder brauchen Trainer, sie brauchen Zuwendung und erreichbare Ziele und am wenigsten eine Brücke über die Unterwarnow“, findet von Weber.

OZ

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