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Seit Jahrzehnten der „Schwani“

GUTEN TAG LIEBE LESER Seit Jahrzehnten der „Schwani“

Heute ist lebenslanges Lernen angesagt, und das ist auch gut so. Selbst wer schon viele Jahre als Stadtschreiber in Rostock unterwegs ist, erfährt gern und immer wieder Unbekanntes.

Heute ist lebenslanges Lernen angesagt, und das ist auch gut so. Selbst wer schon viele Jahre als Stadtschreiber in Rostock unterwegs ist, erfährt gern und immer wieder Unbekanntes. Da wurde doch kürzlich an gleicher Stelle über den Begriff „Schwani“ für Schwanenteich als eine vermeintlich neue Sprachschöpfung diskutiert. Das wollten die alteingesessenen Reutershäger dann doch nicht so stehenlassen. „Der Schwani ist für mich seit Kindheitstagen der Schwani“, schreibt ein Leser, Jahrgang 1955. Schon die Mutter und Großmutter hätten die Abkürzung verwendet, verrät eine Reutershägerin per Mail. Zum Spazierengehen mit oder ohne Hund, zum Schlittschuhlaufen oder zum Lauftraining ging es eben an den „Schwani“ und nicht zum Schwanenteich. Diese Abkürzung gebe es seit Jahrzehnten und schon deutlich länger als „Tradi“, „Kröpi“ oder „Dobi“, erklären die Reutershäger. Auch wenn der Schwanenteich schon seit Jahrzehnten bei den Reutershägern „Schwani“ heißt, so bleibt es doch dabei:

Abkürzungen und Verkleinerungen, die auf „i“ enden, bleiben Geschmackssache und gezwungen werden kann auch niemand, „Schwani“, „Kröpi“ oder „Dobi“ zu sagen oder gar zu schreiben.

OZ

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