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Seltene Erkrankungen im Fokus

Hansaviertel Seltene Erkrankungen im Fokus

Experten erklären neues Zentrum an Uni-Kinderklinik

Hansaviertel. Wenn von einer Krankheit weniger als fünf von 10000 Menschen betroffen sind, gilt sie als selten. 2015 fiel der Startschuss für ein Zentrum für seltene Erkrankungen an der Uni-Kinderklinik. Nun soll ein Netzwerk aus spezialisierten Kinderärzten etabliert werden und die Patientenbetreuung unterstützen. Das Vorhaben wird morgen bei einem Tag der seltenen Erkrankungen in der Kinderklinik vorgestellt.

„Die Zahl der seltenen Erkrankungen wächst“, sagt Klinikdirektor Professor Michael Radke. Oft seien es Neugeborene, die mit bisher nicht oder kaum bekannten Gesundheitsstörungen zur Welt kommen.

Nicht immer gelinge eine klare Diagnose gleich nach der Geburt. „Moderne Diagnose-Methoden machen es uns aber immer besser und schneller möglich, genetische und andere Ursachen zu diagnostizieren.“

Mit der Gründung des Zentrums soll die Aufmerksamkeit für diese Erkrankungsgruppe erhöht und der Zugang zu moderner Betreuung erreicht werden.

Auf der morgigen Tagung erklärt das Team um Radke, wie das neue Zentrum aussehen soll. Neben speziellen seltenen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, wie Tourette-Syndrom, angeborenen Skelett- und Hautstörungen sowie immunologischen und rheumatologischen Störungen, geht es auch um bisher nicht vollständig diagnostizierte Krankheitsbilder in der Erwachsenenmedizin. „Ein Erfolg ist nur im Team möglich. Wir wollen daher mit vielen Kollegen Kontakte für eine Zusammenarbeit im Zentrum knüpfen“, so Radke.

OZ

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