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Senator: In der Margareten-Schule ist genug Platz

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Senator: In der Margareten-Schule ist genug Platz

Dass die Jenaplanschule im kommenden Schuljahr mit rund 100 Schülern in die Margaretenschule einziehen wird, sorgt bei Eltern in der KTV weiter für Aufregung: Sogar ...

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Dass die Jenaplanschule im kommenden Schuljahr mit rund 100 Schülern in die Margaretenschule einziehen wird, sorgt bei Eltern in der KTV weiter für Aufregung: Sogar der Ortsbeirat hat sich mit den Plänen des städtischen Schulamtes befasst und will Widerspruch einlegen.

 

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Wir wollen auch nur ein Jahr bleiben. Das ist keine Dauerlösung in der KTV.“Martin Plant, Direktor Jenaplanschule

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Aus Sicht von Schulsenator Steffen Bockhahn (Linke) besteht aber kein Anlass zur Sorge: Weder der Schul-, noch der Hortbetrieb an der Grundschule würden durch die „Gäste“ der Jenaplanschule eingeschränkt. „Die Schule am Margaretenplatz ist derzeit nur zu 50 Prozent ausgelastet. Daher ist es logisch und absolut vertretbar, dort vorhandene Räume zu nutzen“, so der Senator.

Hintergrund: Die Jenaplanschule leidet an ihrem bisherigen Standort an der Lindenstraße unter akuter Raumnot und soll deshalb zeitnah umziehen. Dafür setzt die Stadt eine ganze Rochade in Gang:

Zunächst soll die Förderschule vom Wasserturm nach Toitenwinkel ziehen. Dafür muss aber das dortige Gebäude saniert werden. Erst wenn das fertig ist, kann die Jenaplanschule — zumindest zu Teilen — zum Wasserturm umziehen, erklärt Bockhahn. Die Schule am Margaretenplatz sei nur eine Übergangslösung, eine „Alternative für ein Jahr“.

Nachdem Eltern im Ortsbeirat Bedenken gegen den Umzug der Jenaplanschüler in die KTV geäußert hatten, fordert Martin Plant eine Rückkehr zur Sachlichkeit: „Ich finde es schade, dass bei diesem Thema unnötig Ängste bei den Eltern geschürt werden“, so der Leiter der Jenaplanschule. Zwischen den Schulleitern gäbe es verbindliche Regelungen für das gemeinsame Jahr unter einem Dach am Margaretenplatz. „Wir arbeiten auf sachlicher Ebene zusammen.“ Plant stellt zudem klar, dass die Zahl von rund 130 Schülern, die umziehen sollen, nicht neu sei: Er habe bereits in der Bürgerschaft mitgeteilt, dass rund 33 Abiturienten und um die 96 Schüler aus den Klassenstufen 9 und 10 in der KTV unterrichtet werden sollen.

Senator Bockhahn hat indes angekündigt, den Widerspruch aus dem Ortsbeirat zu prüfen. Gegebenenfalls müsse die Bürgerschaft erneut über den Umzug beraten.

Von am

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