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Senator kämpft für Straßenmusiker

Stadtmitte Senator kämpft für Straßenmusiker

Holger Matthäus hat eine Sondergenehmigung für Juris Rutkovsikis beantragt

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Wenn der Antrag des Umweltsenators bestätigt wird, könnte Juris Rutkovsikis wieder mit Posaune in Rostock auftreten.

Quelle: Achim Treder

Stadtmitte. Obwohl „besonders laute“ Instrumente, wie Klavier, Saxofon und Blechblasinstrumente nicht mehr öffentlich auf Rostocks Straßen gespielt werden dürfen, könnte ein Mann mit Posaune vielleicht doch bald wieder seine Musik im Stadtgebiet spielen: Juris Rutkovsikis. Holger Matthäus (Grüne), der Umweltsenator persönlich, hat eine Sondergenehmigung für den Rigaer Musiker beantragt.

„Ich stelle für meinen guten alten Freund, den weltbesten Straßenmusiker, einen immer währenden Ausnahmeantrag von dieser neuen nicht zu Ende gedachten Regelung“, erklärt der Senator öffentlich auf seiner Seite im sozialen Netzwerk Facebook. „Ich finde seine romantischen, melancholischen Lieder so schön und außerdem lebt er ja davon“, sagt er ergänzend.

Unter dem Kommentar „Gesagt – getan“ hat Matthäus auch den Antrag veröffentlicht. „Ich versichere aus eigenem Erleben, dass Musik und Gesang eine wunderbare Bereicherung für unsere Stadt sind und niemanden je gestört oder gar belästigt haben“, begründet Matthäus in dem Schreiben. Mit seinem Freund Juris Rutkovsikis, der in den vergangenen Wochen außerhalb von Rostock unterwegs war, habe Matthäus auch Kontakt aufgenommen. „Juri möchte sich momentan nicht dazu äußern. Er ist auch sehr zurückhaltend“, sagt der Umweltsenator. Er weiß jedoch, dass der Musiker es liebt, gerade in der jetzigen dunklen und kalten Jahreszeit draußen zu spielen.

Die seit Ende Oktober geltende „Allgemeinverfügung zur Regelung der Straßenmusik in der Hansestadt Rostock“ schränkt neben der Wahl der Musikinstrumente auch die Spielzeiten ein. Auch Gruppen mit mehr als vier Musikern haben Auftrittsverbot.

Wer sich nicht daran hält, dem drohen Platzverweise und Bußgelder. Zur Höhe der Strafe und ob sie bisher verhängt werden musste, konnte die Stadt gestern keine Auskunft geben.

Johanna Hegermann

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