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Seniorendienst feiert Richtfest in Rostock

Lütten Klein Seniorendienst feiert Richtfest in Rostock

Am 1. Mai 2017 soll neue Einrichtung eröffnet werden / Schon jetzt gibt es 100 Interessenten

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Für Spaß beim Richtfest der Seniorenresidenz sorgten der „Direktor“ (Mathias Schmidt) und „Ringel“ (Selma Hosius), die auf Stelzen ein Programm zeigten.

Quelle: Johanna Hegermann

Lütten Klein. Der Rohbau für die Seniorenresidenz in Lütten Klein ist fertig. Gestern wurde das Richtfest gefeiert und Neugierige konnten sich das dreistöckige Bauwerk schon einmal von Dichtem anschauen. Schon am 1. Mai 2017 soll die Pflege-Einrichtung eröffnet werden. An der Binzer Straße sollen dann 133 Pflege- und rund 100 Arbeitsplätze entstehen.

Die Stimmung beim Fest ist ausgelassen. Unterhalten werden die Besucher von Clowns auf Stelzen, Seifenblasenkünstlern und einem Liedermacher aus Kühlungsborn, der sogleich passende Songs über Eigentümer und Betreiber der Einrichtung, Alexa Seniorendienste, singt.

„Wir liegen sehr gut im Zeitplan. Ich bin sehr stolz, dass sich das Gebäude so gut entwickelt“, sagt Harald Berghoff, einer der Geschäftsführer. Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Berlin hat, errichtet hier sein erstes Projekt in Rostock.

Die Rückmeldung aus der Bevölkerung sei sehr gut. Bis jetzt hätten sich schon etwa 100 Senioren gemeldet, die Interesse an einem Pflegeplatz hätten. „Vergeben sind die Plätze aber noch nicht. Es ist ja auch noch ein bisschen Zeit bis zur Eröffnung“, so Berghoff.

„Einschreiben möchte ich mich noch nicht, nur mal umgucken“, sagt die 74-jährige Marita Riebe lachend, die nur wenige Häuser weiter wohnt. Sie ist neugierig, was die Baufirma Toelpel bisher geschafft hat: „Ich bin erstaunt, was hier in so kurzer Zeit entstanden ist.“ Auch Ute Rucks will sich auf dem Grundstück umgucken, auf dem sie vielleicht einen neuen Arbeitsplatz finden könnte. „Ich habe mich für eine Stelle im Service beworben“, sagt die 62-Jährige aus Schmarl.

Die Suche nach den neuen Mitarbeitern hat bereits begonnen. „Ein Haustechniker hat seine Arbeit aufgenommen und insgesamt haben wir die ersten vier Arbeitsverträge abgeschlossen“, sagt Berghoff. Nach einem Leiter der Einrichtung werde noch gesucht. „Es ist wichtig, dass wir für diese Stellen Leute gewinnen, die die Stadt und die Gegend kennen“, erklärt Berghoff. Um die Nähe zu den Einwohnern in Lütten Klein herzustellen, werde daher schon im Oktober ein Büro im Gästehaus in der War-

nowallee geöffnet.

jh

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