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Söckchen für Frühchen: Strickrunde beschenkt Klinik

Dummerstorf Söckchen für Frühchen: Strickrunde beschenkt Klinik

Die Damen aus Dummerstorf machen Handarbeit für einen guten Zweck

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39 Mützchen und 71 Paar Söckchen haben die zwölf Frauen des Dummerstorfer Handarbeitskurses für die Frühgeborenenstation gestrickt.

Quelle: Foto: Falkenberg

Dummerstorf. Bescherung auf der Frühgeborenenstation im Südstadtklinikum: Am 24. April hat sich besonderer Besuch angekündigt. Die Frauen des Handarbeitszirkels im Mehrgenerationenhaus Dummerstorf haben sich angemeldet. Sie bringen einen Sack gestrickter Kleidung. Die letzte Zählung ergab: 39 Mützchen, 71 Paar Söckchen. Und noch ist kein Ende in Sicht. Denn regelmäßig, wie auch am vergangenen Mittwoch, wird fleißig in der Zwölfer-Runde geknuttet. Da waren im Strickberg viele Söckchen der Größe S vertreten.

In der Strickanleitung von Gerda Herrendörfer steht: Größe S: 5,5 Zentimeter bis zur Fußspitze, 28 Maschen, 7,5 Zentimeter Gesamtlänge. Eben passend für Frühchen. Dann aber geht es bei wärmenden Schühchen, Söckchen und Mützchen in der Größe aufwärts. Größere Strickwaren gehen an andere Kinderstationen. „Die Schwestern werden die Sachen an Bedürftige weitergeben“, sagt Anni Möller.

Wer aber kam auf die lustig-nützliche Idee? Renate Tilck brachte den Gedanken in den Strickkreis ein. „Meine Enkelin arbeitet auf der Station. Sie meinte, für die untergewichtigen Frühchen ist wärmende Kleidung sehr wichtig.“ Vor sechs Wochen begann das Nadelgeklapper für einen guten Zweck. „Ich brauche einen Abend, um ein Paar Söckchen zu stricken“, sagt Waltraud Rothe.

Die Damen in der Handarbeitsrunde, fast alle stammen aus Dummerstorf, kennen sich bereits viele Jahre. Marlies Heuweiter erinnert an den Handarbeitszirkel in den 70er Jahren. Es wurde gewebt und gedruckt, gestrickt und gestickt. Mutige versuchten sich an Makrameearbeiten. „Unsere Arbeiten fanden auch bei Ausstellungen großen Anklang“, erinnert sich eine Dame. „Vor der Wende machten wir auch gemeinsame Reisen, so nach Berlin und Dresden“. Das nächste Projekt ist schon in Planung. Es soll eine Überraschung zum 25-jährigen Bestehen des ASB-Regionalverbandes Warnow- Trebeltal werden.

J. Falkenberg

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