Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° bedeckt

Navigation:
Solarstrom: Hansestadt nutzt nur ein Prozent des Potenzials

Rostock Solarstrom: Hansestadt nutzt nur ein Prozent des Potenzials

Zu viele Dächer in Rostock sind grau: Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) fordert vor allem die Wohnungsgesellschaften auf, ihre Dachflächen stärker für Solarenergie zu nutzen. Rein rechnerisch könnte die Hansestadt so ihren Energiebedarf decken.

Voriger Artikel
Straßenbahn nach Unfall entgleist – vier Verletzte
Nächster Artikel
Institut geht neue Wege in der Ausbildung

Grau, grau, grau sind (fast) alle Rostocker Dächer: So wie hier in der Südstadt sind nur auf den wenigsten Gebäuden Solarstrom-Anlagen installiert.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. „Wir machen viel zu wenig aus unseren Dächern“, sagt Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne). Schon vor Jahren hätten Fachleute errechnet, dass die Stadt mehr als zehn Prozent ihres gesamten Strombedarfs mit Solarenergie decken könnte. Doch bis heute seien Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern die Ausnahme. „Wir nutzen dieses Potenzial bisher nur zu einem Prozent. Das ist zu wenig.“ Er fordert, dass vor allem die Wohnungsgesellschaften ihre Dachflächen besser nutzen.

Die Hansestadt hat bereits vor sechs Jahren ein umfangreiches Klimaschutz-Konzept beschlossen. Der Ausbau der Sonnenenergie – er spielt dabei eine entscheidende Rolle. „Wir haben rund 8,5 Millionen Quadratmeter Dachflächen, die geeignet wären, um dort Strom oder warmes Wasser zu erzeugen“, sagt Matthäus. Auf dem Papier würde das reichen, um 247,7 Gigawatt-Stunden Strom pro Jahr zu erzeugen. „Das wäre rechnerisch genug Energie, um alle Haushalte mit Strom zu versorgen.“

Der Ausbau ist ins Stocken geraten. Das liegt nicht zuletzt auch an den Eigentümern der Dächer, den Vermietern. Selbst die größte Wohnungsgesellschaft Rostocks, die stadteigene Wiro, bremst: Ja, es gäbe zwar noch etliche freie Dächer, die mit solchen Anlagen bebaut werden könnten. Aber: „Das muss auch wirtschaftlich sein“, erklärt Wiro-Sprecher Carsten Klehn.

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Lohme
Blick auf Lohme: Noch liegt das ehemalige Rügenradio-Gelände mit dem markanten Quartett der Sendemasten auf dem Teufelsberg oberhalb des Ortes brach. Doch das Areal soll touristisch erschlossen werden mit bis zu 500 neuen Betten.

Gemeindevertreter billigen Vorentwurf für 500-Betten-Projekt auf dem Rügenradio-Gelände

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Rostock
Meinung OZ-Stadtteil-Umfragen Ihre Meinung ist gefragt. Jeden Monat rücken wir einen anderen Rostocker Stadtteil und seine wichtigsten Thema in den Fokus. Auf unserer Umfrage-Seite wollen wir wissen, wie Sie zu Problemen, Projekten und Plänen in Ihrer Nachbarschaft stehen.
Beilagen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
DCX-Bild
900 Besucher bei OZ-Weihnachtsgala

Bereits zum 15. Mal veranstalteten die OSTSEE-ZEITUNG und die Rostocker Hochschule für Musik und Theater (HMT) die Benefizveranstaltung.