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Sorgerecht: Väter kämpfen um ihre Kinder

Rostock Sorgerecht: Väter kämpfen um ihre Kinder

Immer mehr Rostocker ziehen vor Gericht, um das gemeinsame Sorgerecht gegen den Willen der Mutter zu bekommen. Oft scheitern sie dabei jedoch.

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Symbolbild: Immer mehr Väter wollen sich auch nach einer Trennung weiter um ihre Kinder kümmern.

Quelle: Heiko Wolfraum/dpa

Rostock. In Rostock ziehen immer mehr unverheiratete Väter vor Gericht, um das gemeinsame Sorgerecht gegen den Willen der Mütter zu erlangen. Die Zahl der Anträge steige, teilt das Jugendamt der Hansestadt mit. Bis zum November haben in diesem Jahr 23 Väter eine Übertragung des gemeinsamen Sorgerechts beantragt. 15 von ihnen ohne Erfolg. 

Seit 2013 haben unverheiratete Väter die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht einzuklagen. In der Praxis gehen sie dabei jedoch oft leer aus, kritisiert Rüdiger Meyer-Spelbrink, Geschäftsführer des Vereins Väteraufbruch für Kinder. Er fordert ein neues Gesetz: „Ein Kind hat von Geburt an zwei leibliche Eltern. Da ist es doch eine Selbstverständlichkeit, dass das Sorgerecht auch automatisch auf diese beiden Eltern übergeht.“

André Wornowski

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